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JBZ wird beim Ferienspaß zum Jahrmarkt

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Von: Volker Griese

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Verwechslung ausgeschlossen: Elia und Panagiotis hatten ihre Lebkuchenherzen praktischerweise gleich mit ihren Vornamen versehen.
Verwechslung ausgeschlossen: Elia und Panagiotis hatten ihre Lebkuchenherzen praktischerweise gleich mit ihren Vornamen versehen. © Volker Griese

Lea freute sich richtig auf das Mittagessen: Hotdogs sollte es geben im Jugend- und Bürgerzentrum (JBZ), wo in dieser und der nächsten Woche der Ferienspaß für insgesamt 60 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren stattfindet. Die Aktionswochen stehen unter dem Motto „Jahrmarkt“.

Werdohl ‒ Und wie auf einem Jahrmarkt ging es auch zu in den Räumen und auf dem Außengelände des JBZ. Das Team um JBZ-Leiterin Anna-Katharina Reith hatte allerlei Aktionen und Programmpunkte vorbereitet, die zum Motto passten. Beispielsweise waren die Mädchen und Jungen am Donnerstag aufgefordert, herzförmige Lebkuchen-Rohlinge mit bunter Zuckerschrift und allerlei Elementen aus Zuckerguss zu verzieren. Manches Herz war derart überladen mit Mustern und Schriftzügen, dass JBZ-Mitarbeiterin Lisa Thiele bei ihren Schützlingen scherzhaft einen Zuckerschock befürchtete.

Ganz ohne Zucker kamen die Kinder dagegen aus, als es darum ging Traumfänger zu basteln. Aus Holzstäben und verschiedenartigen Fäden entstanden viele bunte Deko-Objekte, denen gute Eigenschaften nachgesagt werden. „Die fangen nachts schlechte Träume auf und verwandeln sie in gute Träume“, erzählte die siebenjährige Lea, was sie über die netzartigen Gebilde aus der indianischen Kultur gelernt hatte. Zusammen mit ihrer gleichaltrigen Cousine Elisabeth widmete sich Lea so intensiv der Bastelarbeit an den Traumfängern, dass vorübergehend sogar der Appetit auf die Hotdogs zur Nebensache wurde.

Die kamen dann in der Mittagszeit auf den Tisch, ebenso wie das Dessert, das die Kinder am Vormittag selbst vorbereitet hatten. Es bestand aus schokolierten Bananen- und Apfelstücken, die auf Holzspießen aneinandergereiht wurden. „Wir haben so tolle Kinder, die helfen bei allem mit“, lobte JBZ-Leiterin Reith die Hilfsbereitschaft der Mädchen und Jungen. Das zeigte sich auch weiteren Jahrmarkt-Aktivitäten wie Dosen- oder Luftballonwerfen. Sogar ihre Zukunft konnten sich die Kinder vorhersagen lassen, doch lieber genossen die meisten die Gegenwart.

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