JBZ: Eine Reise in die Urzeit

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Begeistert probieren Shanice (12) und Angelina (10) die Gesellschaftsspiele im JBZ aus.

WERDOHL - Im Jugend- und Bürgerzentrum (JBZ) startete am Montag zu Beginn der Schulferien der Osterferienspaß. Insgesamt 90 Kinder haben sich für das Programm in dem Gebäude an der Schulstraße angemeldet. Die enorme Resonanz auf das Angebot freut die Mitarbeiter des JBZ.

„Wir haben sogar noch eine Warteliste für Kinder, die wir leider nicht mehr aufnehmen konnten“, sagt Christina Henkes. Die Mitarbeiterin der Jugendpflege organisierte gemeinsam mit ihren Kollegen das Osterferienprogramm das unter dem Motto „Urzeit“ steht.

Die 90 Kinder sind auf die zwei Ferienwochen aufgeteilt worden. Ein buntes und abwechslungsreiches Programm beschäftigt die Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis elf Jahren von jeweils 8 bis 16 Uhr. Morgens starten sie gemeinsam mit einem Frühstück in den Tag. Bei der Vorbereitung bekommen sie Hilfe von einer Werdohler Rentnerin, die ehrenamtlich Brötchen schmiert und gerne Zeit mit den Kindern verbringt. Mittags stehen die Mitarbeiter des JBZ dann selbst in der Küche und bereiten an den vier Tagen vor und nach Ostern warme Gerichte zu. So gab es gestern Schnitzel und Salat, heute steht Spagetti Bolognese auf dem Tisch und am Mittwoch gibt es Geschnetzeltes mit Reis. Am Donnerstag fällt das Mittagessen im JBZ dann aber aus, da die Jungen und Mädchen einen Ausflug unternehmen. Es geht in die Atta-Höhle nach Attendorn. „Der Besuch der Tropfsteinhöhle hat sich bei den Kindern bereits herum gesprochen“, sagt Christina Henkes. Die freuten sich und seien schon aufgeregt, so die Mitarbeiterin der Stadt. Im Anschluss an den Besuch der Höhle fahren die jungen Osterferienspaß-Teilnehmer dann noch zum Biggesee nach Olpe. Dort erkunden sie die Talsperre von einem Boot aus. In der zweiten Woche findet der Ausflug dann am Freitag statt.

Im den Räumen des JBZ stehen den Jungen und Mädchen an den restlichen Tagen viele Spiel,- Bastel,- und Tobestationen zur Verfügung. Ob Kicker, Tischtennis, Billard oder Fussball, das Angebot ist riesig und lässt keine Langeweile aufkommen. In den Werkräumen zeigt Stadtjugendpfleger Michael Tauscher, wie man mit Specksteinen arbeitet. In den oberen Räumen werden getreu dem Motto Dinos und Urzeit-Tiere gebastelt. „Es ist wichtig, dass die Kinder einen Ausgleich zum konzentrierten Arbeiten bekommen“, erläutert Henkes. Möglichkeit zum Toben bietet ein eigens eingerichteter Raum und auch das Fußballfeld draußen. Eine besonders spannende Mission wurde zudem gestern Nachmittag begonnen: Die Mitarbeiter des JBZ wollen mit den Kindern echte Urzeitkrebse züchten.

Von Friederike Domke

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