TuS Versetal steht weiterhin gut da

Manfred Hoh, Anika Häring und Bernhard Kuchenbecker wurden vom Vorsitzenden Henning Meyer (hinten) für langjährige Treue zum Verein mit einer Urkunde ausgezeichnet. Bernhard Kuchenbecker bekam zusätzlich – weil er 50 Jahre Mitglied ist – eine Armbanduhr als Geschenk. - Foto´: Kanbach

Werdohl - Auch wenn sein Vater und Ehrenvorsitzender Gerd Meyer – wie er als Wahlleiter schmunzelnd feststellte – „nun zu Hause die ganze Gartenarbeit wieder allein erledigen muss“: Sohn Henning ist am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung des TuS Versetal für weitere drei Jahre im Amt als 1. Vorsitzender bestätigt worden. Ein Votum, das auch Kassierer Uli Westendorf für sich verbuchen konnte.

Werdohl - Auch wenn sein Vater und Ehrenvorsitzender Gerd Meyer – wie er als Wahlleiter schmunzelnd feststellte – „nun zu Hause die ganze Gartenarbeit wieder allein erledigen muss“: Sohn Henning ist am Freitagabend während der für weitere drei Jahre im Amt als 1. Vorsitzender bestätigt worden. Ein Votum, das auch Kassierer Uli Westendorf für sich verbuchen konnte.

Beide sind damit weiterhin – wie auch die Mitglieder des übrigen Vorstandes – wichtige Funktionsträger im drittgrößten, rund 1000 Mitglieder zählenden Werdohler Verein, der sich gut aufgestellt sieht und nach eigener Einschätzung eine große Bandbreite sportlicher Aktivitäten für alle denkbaren Altersgruppen bietet. Mehr als deutlich wurde das durch den Jahresbericht des Geschäftsführers Thomas Henkes. Fußball, Volleyball und Turnen – das sind die drei Standbeine des TuS Versetal.

Zwar sind die Zeiten der Kicker in der Bezirksliga schon lange Historie, doch „mehr als zufrieden“ mit den derzeit sportlichen Erfolgen ist man auf Vorstandsebene dennoch. Die erste Senioren-Mannschaft hat die Saison in der Kreisliga C mit Rang zwei abgeschlossen, die Zweite kam in der Kreisliga D auf den vierten Platz. In beiden Fällen ist Luft nach oben. Das gilt auch für die Jugendkicker. Die G-Jugend spielte eine souveräne Saison, die F tat sich noch etwas schwer, und bei der D war eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erkennbar. Die Mädchen hatten einen guten Start.

In der Volleyball-Abteilung war vor Saisonbeginn für die Damen eine Spielvereinigung SG Versetal-Lüdenscheid gegründet worden. Das Team trat in der Bezirksklasse an und schaffte den Aufstieg.

In den vergangenen Wochen fiel dann die Entscheidung, nicht mehr als Spielgemeinschaft aufzutreten, sondern als TuS Versetal. Die Damen aus Lüdenscheid gehen künftig für den TuS auf Punktejagd.

Gute Ansätze werden bei den Volleyballern auch im Jugendbereich gesehen, wobei „Jugend trainiert für Olympia“ ein besonderer Höhepunkt gewesen sei.

In der Turn-Abteilung betreuen die Übungsleiter laut Thomas Henkes Aktive aus nahezu allen Altersgruppen vornehmlich weiblichen Geschlechts – Frauen, Mädchen, Krabbelkinder. Aerobic ist angesagt, Thai-Bo, Gesundheitssport, Yoga sowie Balanced-Workout-Kurse.

Die Hallen-Leichtathletik scheint eine Renaissance zu erleben, und natürlich sind auch die sogenannten Jolinchen-Wettkämpfe im Angebot.

Wenn Vorsitzender Henning Meyer in einem Fazit zum Bericht von Henkes davon sprach, der TuS Versetal befinde sich „in einer angenehmen Situation“, so bezog sich das auch auf die Kassenlage des Vereins. Die Einnahmen, so berichtete Uli Westendorf, überwiegen gegenüber den Ausgaben. Die Kassenlage sei gut, es sei ein deutlicher Überschuss ausgewiesen, der allerdings – so Meyers Ergänzung – auch mit der Ausgliederung der Handballer aus dem Verein zu tun habe.

Elf Mitglieder sollten am Freitagabend in der Gaststätte Klute-Olbrich für langjährige Vereinstreue geehrt werden. Nur drei allerdings waren anwesend: Anika Häring (25 Jahre im TuS Versetal), Manfred Hoh (40 Jahre) und Bernhard Kuchenbecker (50 Jahre).

Die weiteren Jubilare: Marita Berridy, Stefanie Röther, Kim Sarah Westendorf, Timo Westendorf, Kay Niggemann und Tobias Chylka (alle 25 Jahre im TuS Versetal); ferner Manfred Joseph (40 Jahre) und Klaus Schleinhege (50 Jahre). - Von Rainer Kanbach

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