Licht und Schatten beim Kleinen Kulturforum

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Der neue Vorstand des Kleinen Kulturforums ist der alte: Schatzmeisterin Susanna Gräßer, Vorsitzender Heinz Rohe, Geschäftsführerin Petra Kulack und Schriftführerin Annette Wolf (von links).

Werdohl - Zufrieden sind die Mitglieder mit dem Wirken des Vorstands beim Kleinen Kulturforum (KKF). Folglich wurden die Akteure bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend in den KKF-Räumen auch einstimmig in ihren jeweiligen Positionen bestätigt.

Im Einzelnen heißt das: Vorsitzender bleibt Heinz Rohe, Schatzmeisterin ist weiterhin Susanna Gräßer, die Schriftführerin heißt nach wie vor Annette Wolf und Inge Kropp, Uschi Kühn, Thomas Jung und Dr. Jochen Hultsch bleiben als Beisitzer im Amt.

Die anderthalbstündige Versammlung leitete der Vorsitzende Rohe mit einem Rückblick auf die Zeit seit der vorigen Mitgliederversammlung ein, welche im November 2016 stattgefunden hatte. „Erstmals mussten wir seither zwei Veranstaltungen wegen der Erkrankung der Künstler kurzfristig absagen“, erinnerte er. „Das blieb jedoch glücklicherweise ohne große Kosten für uns“, ergänzte der Vorsitzende.

Darüber hinaus habe das KKF neun Veranstaltungen durchgeführt. Insbesondere hob Rohe zum einen die „sehr gut besuchte“ Eilert-Lohe-Ausstellung sowie das Gastspiel der Lennetaler Stubn-Musi unter der Leitung von Martina Kluge hervor, bei welcher es „brechend voll“ gewesen sei. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung erinnerte ein halbstündiger Film an die Vernissage der Lohe-Ausstellung.

Ausweitung der Lautsprecheranlage

Weiter ließ der Vorsitzende drei Kulturcafés des Kulturvereins Werdohl Revue passieren. Rohe kündigte dann an, dass nach der laufenden Kunstausstellung im KKF – noch bis 18. Februar werden Werke von Hiltrud Steuble-Deigmöller und Farah Nourinejadfard gezeigt – die Lautsprecheranlage auf die Vorräume ausgeweitet werde. Zudem werde in diesem Jahr ein Neuanstrich der Wände erfolgen. Auch solle ein DVD-Player angeschafft werden. Beisitzer Hultsch kündigte zudem an, dass er dem KKF einen Mikrofonständer spendieren werde.

Kassiererin Gräßer ließ dann die Geschäftsjahre 2016 und 2017 Revue passieren. In beiden Jahren sei es möglich gewesen, einen kleinen Überschuss zu erwirtschaften. Im selben Zeitraum sei die Zahl der KKF-Mitglieder jedoch von 125 auf 119 zurückgegangen.

Neue Satzung beschlossen

Unter dem nächsten Tagesordnungspunkt wurde die neue Satzung vorgestellt und beschlossen. Bei der Mitgliederversammlung 2016 waren Änderungen beschlossen worden, die der Vorstand zwischenzeitlich unter Zuhilfenahme eine Anwaltes hat rechtlich überprüfen lassen.

Abschließend beschlossen die knapp 25 Anwesenden, dass künftig bei Veranstaltungen die Eintrittskarten an der Abendkasse 2 Euro mehr kosten sollen, als im Vorverkauf. Bisher hat es die Karten im Vorverkauf und an der Tageskasse zum gleichen Preis gegeben, was bei anderen Veranstaltern unüblich ist.

Der Vorsitzende Rohe wies dann noch auf das für dieses Jahr geplante KKF-Programm hin. Zwei noch nicht genau terminierte Veranstaltungen hob er dabei besonders hervor. Wahrscheinlich Anfang Mai werde eine Lesung mit Tim Pröse stattfinden, die unter der Überschrift „Die Jahrhundertzeugen – Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler“ stehen soll. Und schließlich werde wegen des großen Erfolgs im vorigen Jahr die Lennetaler Stubn-Musi wiederkehren. Geplant sei hierfür ein Samstag im November.

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