Sorgen um Gesundheit und Finanzen

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Vorsitzender Norbert Jardzejewski (2. von rechts) und seine Vorstandskollegen von der Badminton-Abteilung des TuS Jahn, können mit der sportlichen Entwicklung zufrieden sein.

Werdohl - Unmut herrscht bei den Badminton-Spielern im TuS Jahn Werdohl. Nicht nur, dass sie seit dem erzwungenen Umzug von der Jahnturnhalle in die Köstersberghalle auf ein Hallendrittel verzichten müssen. Die neue Halle birgt auch noch Gefahren in sich.

„Der Vorstand ist sehr besorgt“, war eine Stimme beim Punkt Verschiedenes bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der Gaststätte Zum Spiegel. „Ich habe immer Angst, dass ich mir einen Bänderriss hole – unser Sport lebt ja von der Reaktionsschnelligkeit“, war eine andere Stimme.

Sorgen machen indes auch die Finanzen. Zwar konnte Kassierer Michael Albracht noch ein kleines Finanzplus aus den vergangenen zwölf Monaten bilanzieren, aber er sagte auch klar und deutlich: „Wenn wir gegen andere Mannschaften spielen wollen, müssen wir Mitglied im Verband sein. Der Verband greift allerdings mehr als die Hälfte unserer Einnahmen ab.“ Für die kommenden Jahre sei es unabdingbar, dass die Badminton-Abteilung Spenden akquiriere.

Zunächst aber trug Abteilungsleiter Norbert Jardzejewski seinen Jahresbericht vor. Die Seniorenmannschaft schlage sich in dieser Saison sehr gut. Zwei Spieltage vor Ende der Spielzeit stehe sie auf dem 5. Tabellenplatz. Auch die Jugend befinde sich im Aufwind. Im kommenden Jahr könnten sogar zwei Jugend-Teams gemeldet werden.

Viertes Nachtturnier geplant

Im März 2016 veranstalteten die Werdohler Badminton-Spieler zum dritten Mal ein Nachtturnier. Dieses Mal nahmen 24 Spieler teil, die auch aus Altena, Herscheid, Menden, Lendringsen und Plettenberg kamen. Für Freitag, 7. April, ist ab 19.30 Uhr erneut ein Nachtturnier geplant. Es zeichnet sich für dieses Jahr eine ebenso gute Teilnehmerzahl ab.

Voriges Jahr feierte die Badminton-Abteilung ihr 35-jähriges Bestehen. Aktuell gehören zur Abteilung 129 Mitglieder – sechs mehr als vor zwölf Monaten. Damit sei eine Trendwende erreicht, hatte die Mitgliederzahl in den Vorjahren doch stets leicht abgenommen.

Bei den Wahlen wurden der stellvertretende Vorsitzende Volker Baron, Schriftführerin Melanie Cappelletti sowie die Beisitzer Linda Trinkaus, Bernd Schmidt und Robin Voss im Amt bestätigt. Geehrt werden sollte im Laufe des Abends eigentlich Uwe Wolf für seine 30-jährige Mitgliedschaft in der Abteilung. Da Wolf im Urlaub weilte, wird er seine Urkunde später erhalten.

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