Feuerwehr bis zu sechs mal am Tag im Einsatz

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Die meisten Einsätze: Lars Dittmann (links) überreichte Kaffeetassen an (v. l.): Thorsten Lienenkämper, Daniel Lienenkämper, Jan Bahr und Jens Bürger. Die Zugführer Guido Heil und Christof Niggemann gratulieren.

Werdohl -  Mehr Alarmierungen, mehr geleistete Stunden, weniger Einsatzkräfte: Das ist die Bilanz der Jahresdienstbesprechung des Löschzugs Stadtmitte im Feuerwehrgerätehaus am Samstagnachmittag.

Zugführer Christoph Niggemann schilderte zunächst die personelle Situation: Die Zahl der Einsatzkräfte sei im vorigen Jahr von 41 auf 39 gesunken. Diese allerdings sind besonders motiviert. Die Beteiligung bei den Übungseinsätzen stieg von 63 auf 65 Prozent.

Bei den tatsächlichen Einsätzen waren die fleißigsten Feuerwehr-Kameraden jeweils bei mehr als 100 Alarmierungen dabei. Sie bekamen von Lars Dittmann eine Kaffeetasse für eine Stärkung nach eine schweißtreibenden Einsätzen geschenkt.

Die Zahl dieser Einsätze stieg in den zurückliegenden zwölf Monaten von 173 im Vorjahr auf 184, schilderte Dittmann. „Aufs Jahr gesehen, waren wir fast 40 Stunden mehr im Einsatz“, bilanzierte er. 70 Mal rückten die Feuerwehrleute aus, um Hilfeleistungen zu geben, 42 Mal handelte es sich um Fehleinsätze.

36 Brandeinsätze wurden ergänzt durch 29 Meldungen von Brandmeldeanlagen. Bei letzteren lag die Firma Georg Fischer mit 18 Alarmierungen deutlich vor der Stadtklinik, bei der im vorigen Jahr drei Mal Alarm ausgelöst wurde, und der Firma Vossloh mit zwei Alarmierungen.

22 Ölspuren beseitigte der Löschzug Stadtmitte. Dazu kamen noch einige weitere Positionen. Besonders hob Dittmann unter diesen die zwei Chemieeinsätze hervor.

Ein Vergleich der Einsatzzahlen von 2014 bis 2018 zeigt: Die Zahl der Brandeinsätze blieb zumeist auf einem vergleichbaren Level. Die Zahl der Ölspuren ging deutlich zurück, während die Zahl der Einsätze, bei denen technische Hilfeleistungen gefordert sind, stark anstieg in den vergangenen Jahren.

Dittmann untersuchte in Folge die einzelnen Monate des Vorjahres. Der November war mit vier Alarmierungen der ruhigste Monat. Der Mai hielt mit 28 Einsätzen die Feuerwehrleute am meisten auf Trab. Am 29. Mai 2018 gab es gleich sechs Einsätze an einem Tag.

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