Diese Geschenke gab es für die Kita Budenzauber in Werdohl

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„Hier stept der Bär“ sangen die Mädchen und Jungen zur Begrüßung zur Musik von Marion Jeßegus.

Werdohl - Ihr 25-jähriges Bestehen hat am Samstag die Kindertagesstätte Budenzauber im Werdohler Stadtteil Rodt gefeiert. Rückblick auf eine Feier mit wohlmeinenden, aber auch mahnenden Worten.

„Die 15 Großen hier halten wir auf Trab“ singen die Mädchen und Jungen. „Hier stept der Bär“, legen sie nach. Kein Zweifel: Das Sagen haben hier die Kleinsten. Und die besten Singstimmen haben sie auch. 

Dass es dabei im Alltag nicht drunter und drüber geht, dafür sorgen in der Kita Budenzauber die Erzieherinnen – und zwar seit exakt einem Vierteljahrhundert.

Zum Jubiläum hatte Musikschul-Lehrerin Marion Jeßegus der Einrichtung ein eigenes Lied spendiert. „Das ist meine erste Auftragsarbeit“, freute sie sich. Und aus diesem Song stammten auch die eingangs erwähnten Zeilen. Für den Vortrag erhielten die Kita-Schützlinge von Eltern, Geschwistern und Ehrengästen Applaus und Zugabe-Rufe.Von den Erzieherinnen gab es aus dem Hintergrund einen Konfettiregen.

Ein Paradies für Kinder

Stimmungsvoller hätte die Jubiläumsfeier nicht beginnen können. Bürgermeisterin Silvia Voßloh blickte in ihrem Grußwort einige Zeit zurück: „Meine Familie und ich haben vor 20 Jahren hier auf dem Rodt gebaut“, verriet sie. „Und wir hatten ganz viele kleine Helfer, die Tag für Tag die Bauaufsicht sichergestellt haben.“

25 Jahre Kita Budenzauber in Werdohl

Einrichtungs-Leiterin Karina Wionsek überlegte in ihrer kurzen Ansprache, was denn wohl die Kita Budenzauber ausmache? Und so zählte sie unzählige Projekte aus den vergangenen Jahren und Jahrzehnten auf. Diese hätten immer wieder für neue Höhepunkte in der Geschichte des „Budenzaubers“ gesorgt.

„Darüber hinaus gibt es hier eine ganz besondere, familiäre Atmosphäre und wir residieren hier eben auch in Waldnähe“, schloss sie ihre Ausführungen. Diese machten klar: Die Kinder wachsen in einem wahren Paradies auf.

Bedürfnisse der Kinder beachten

Wionsek mahnte aber auch: „Wenn wir im Alltag die Bedürfnisse der Erwachsenen befriedigen, dürfen wir die Bedürfnisse der Kinder nicht ganz aus den Augen verlieren.“

Dann gingen Bürgermeisterin und Einrichtungsleiterin gemeinsam in den Eingangsbereich der Kita. Zusammen mit Künstlerin Annette Kögel enthüllten sie dort ein frisches Wandgemälde. An der Herstellung dieses fröhlichen Willkommensgrußes für alle künftigen Besucher hatten sich die Mädchen und Jungen wie auch die aktuellen Erzieherinnen der Kita beteiligt.

Ehemalige Kolleginnen waren am Samstag aber auch zum Rodt gekommen, um mitzufeiern. Und auch reichlich Eltern hatten den Weg in die Einrichtung gefunden. Mitgebracht hatten diese vier brandneue Bobby-Cars, damit die Kinder auch weiterhin nach Herzenslust in der „Zauberbude“, wie die Einrichtung im Jeßegus-Lied auch genannt wird, toben und spielen können. Finanziert hatten die rollenden Geschenke einige Sponsoren, denen die Eltern dankten.

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