Spielplätze in Werdohl

Rutsche und Wipptier an der Meilerstraße in Werdohl

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Die breite blaue Rutsche ist mit unzähligen Beulen übersät.

Werdohl - Die Rutschfläche der breiten Rutschbahn ist ziemlich stumpf und hat unzählige Beulen, der Holzkletterturm und das einsame Wipptier sind in die Jahre gekommen. Die Kombination aus Bänken und einem Tisch steht nicht mehr an ihrem Platz. Insgesamt wirkt der Spielplatz an der Meilerstraße/Osemundstraße in Pungelscheid etwas ungepflegt.

„Das ist der letzte Spielplatz in Werdohl, den wir – im Gegensatz zu den anderen Plätzen – unbedingt modernisieren müssen,“ sagt Jugendpfleger Tobias Chylka.

Die Neugestaltung ist schon lange geplant, hatte sich aber verzögert: Die Kommunalpolitiker hatten beschlossen, diese Sanierung mit dem Geld aus dem Verkauf des ehemaligen Spielplatzgeländes an der Wallgrabenstraße in Pungelscheid zu finanzieren. Allerdings konnte der Verkauf bisher nicht realisiert werden.

„Inzwischen ist eine lange Zeit vergangen und der Spielplatz wird nicht besser. Die Verwaltung möchte deshalb im kommenden Jahr mit der Umgestaltung des Platzes beginnen und wird im Zuge der Haushaltsplanberatungen um die Bereitstellung zusätzlicher Mittel bitten“, berichtet Chylka und erklärt: „Ich habe 12 000 Euro für die Verschönerung des Platzes und den Kauf neuer Spielgeräte beantragt.“

Die Planungen sollen bereits früh im nächsten Jahr beginnen, erzählt der Jugendpfleger. Und auch in Pungelscheid soll die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Werdohler Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) fortgesetzt werden. Wie berichtet, hatte sich das Gremium bei der Neugestaltung des Spielplatzes an der Oststraße auf der Königsburg nicht nur an der Auswahl der Spielgeräte beteiligt, sondern auch die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil nach ihren Wünschen befragt.

Tobias Chylka unterstreicht, dass bei der Ausgestaltung des Spielplatzes an der Meilerstraße auf jeden Fall alle betroffenen Kinder und Jugendlichen einbezogen werden sollen: „Damit haben wir wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht.“ Aus diesem Grund sei auf jeden Fall vor der weiteren Planung ein Begehungstermin geplant.

Zudem könne er sich sehr gut vorstellen, dass die Besucher des Jugendraums in Pungelscheid nach ihren Wünschen und Vorstellungen gefragt werden, sagte Chylka.

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