81 Jahre alte Kanalrohre werden ausgetauscht

Die ältesten Kanäle der Wilhelmshöhe sind schon 81 Jahre alt, eine Auswechslung ist dringend erforderlich. Ab dem 17. Mai wird die Straße aufgerissen und die Anlage erneuert.

WERDOHL ▪ Die Anlieger der Häuser Wilhelmshöhe 28 bis 74 werden ab dem 17. Mai einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. Das Sondervermögen Abwasser investiert dort 150 000 Euro in eine neue Kanalanlage.

Die zwischen 81 und 56 Jahre alten Kanalrohre sind schon lange undicht und aufgebraucht, sie werden durch Kunststoffrohre gleicher Nennweiten ausgetauscht. Geschäftsführer Joseph Beier persönlich wird die Baustelle betreuen, am Mittwoch hat er die rund 50 Haushalte aufgesucht und schriftliche Informationen zu der Baumaßnahme verteilt. In der 20. Kalenderwoche wird die Firma Franz Berg aus Lennestadt-Elspe die Baustelle einrichten, begonnen wird in der Wilhelmshöhe in Höhe der Einmündung Hardtstraße. Im unteren Bereich stehen noch einige ältere Villen, hier sind die Kanäle Baujahr 1929. Richtung Wendehammer werden die Häuser jünger, ebenso wie die Kanäle: Die Rohre sind aber auch schon aus dem Jahres 1954.

Während der Baumaßnahme wird die Straße voll gesperrt mit dem Zusatz, dass Anlieger einfahren dürfen. Die Zufahrt zu den Häusern ist aber dennoch eingeschränkt, zeitliche Behinderungen mit Wartezeiten von bis zu 15 Minuten müssen ertragen werden. Beier: „Es bietet sich daher an, die Autos tagsüber außerhalb des Baustellenbereichs abzustellen.“ Betroffen sind auch Anlieger, die eine Zufahrt zur Straße haben, deren Häuser aber ihr Abwasser in einen anderen Kanal leiten. Stellt sich im Zuge der Kanalarbeiten heraus, dass Hausanschlüsse defekt sind, müssen die Eigentümer für Reparatur oder Neuanlage aufkommen. Beier rechnet mit sechs Monaten Bauzeit.

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