Fläche wird bebaut

Jahnturnhalle: Darum verzögert sich der Abriss

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Noch parken Autos vor der Jahnturnhalle. Der Abriss des Gebäudes ist verschoben worden und soll jetzt voraussichtlich ab Ende dieses Monats erfolgen.

Werdohl –Eigentlich hätte der Abriss der Jahnturnhalle an diesem Montag beginnen sollen, doch die Terminschwierigkeiten der beteiligten Handwerksfirmen haben die ursprüngliche Planung durcheinandergewirbelt.

„Jetzt soll es Ende August, beziehungsweise Anfang September losgehen“, berichtete Manuela Schunk, Öffentlichkeits- und Verbandsreferentin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, der das Grundstück gehört. Noch ist für die Verkehrsteilnehmer nur die graue Rückseite der Parkverbotsschilder zu sehen, und einige Autofahrer nutzen die Parkbuchten an der Halle. 

Die Stadt hatte die Jahnturnhalle bereits 2017 aufgegeben und etwa ein Jahr später an die Evangelische Frauenhilfe verkauft, die auf dem Gelände der Sportstätte einen Ersatzneubau für das Haus Wegwende errichten möchte. Bei dieser Einrichtung, die seit 1998 von der Frauenhilfe betrieben wird, handelt es sich um ein Wohn- und Unterstützungsangebot für Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden. 

24 Apartments entstehen

Doch das Gebäude am Haselweg ist in die Jahre gekommen. Es ist mehr als 50 Jahre alt – und entspricht nach Angaben der Frauenhilfe nicht mehr den Anforderungen, die das Wohn und Teilhabegesetz vorgibt. Am neuen, zentrumsnahen Standort ist ein dreistöckiges Gebäude geplant, das unter anderem 24 Apartments beinhalten soll.

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