Irma und Alfred Böhmelt feiern Diamanthochzeit

Alfred und Irma Böhmelt.

WERDOHL ▪ Irma und Alfred Böhmelt feiern heute, Donnerstag, ihre Diamanthochzeit. Kennen gelernt haben sich die Beiden im Jahre 1950 bei der Arbeit in Plettenberg-Ohle. Irma Böhmelt war damals im Hotel Husemann als „Mädchen für alles“ angestellt. Ihr späterer Mann arbeitete in der Landwirtschaft des Hotels. „Da hat es gefunkt“, erinnert sich der 88-jährige Alfred Böhmelt.

in Jahr später – 1951 – läuteten die Hochzeitsglocken in der Werdohler Christuskirche. „Ich kam 1949 aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Werdohl, weil es meine Eltern hierher verschlagen hatte“, berichtet Alfred Böhmelt, der gebürtig aus dem Riesengebirge stammt. Seine Frau, sie wurde in Pommern geboren, wurde im Krieg nach Leipzig vertrieben. „Eine Freundin besorgte mir damals die Stelle bei Husemann“, erinnert sich die 87-jährige. Nach der Geburt der vier Kinder arbeitete sie unter anderem als Schleiferin bei Rahmert und Jansen. Ihr Ehemann wechselte später als Stahl-Kontrolleur zu Bünighaus, bevor er 1983 in den Ruhestand ging.

Früher war das Paar in der Versehrtensportgemeinschaft und in einem Kegelclub aktiv. Doch das sei heute aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich. Alfred Böhmelt war 35 Jahre lang Vorsitzender vom Verband der Heimkehrer in Werdohl. Zudem war er im Vorstand der Heimatfreunde Schlesiens aktiv.

An ihrem heutigen Ehrentag lassen es die Böhmelts ruhig angehen. Gefeiert wird erst am Freitag, 7. Oktober, mit einem Gottesdienst. Dieser beginnt um 16 Uhr in der Kreuzkirche. Anschließend geht es mit den vier Kindern, den sieben Enkelkindern, den fünf Urenkeln sowie mit einigen Bekannten und Freunden in eine nahe gelegene Gastwirtschaft. ▪ wes

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