Netzwerk im MK will Flüchtlinge in Arbeit bringen

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26 Teilnahmer kamen am Donnerstag zur zweiten Integrationskonferenz, welche im Gemeindesaal der Christuskirche stattfand.

Werdohl - Zur zweiten Integrationskonferenz kamen am Donnerstag 26 Akteure aus mehreren Städten des Märkischen Kreises  nach Werdohl.

An diesem Runden Tisch nahmen Anbieter für Erwachsenenbildung aus Werdohl teil, aber auch die heimischen Integrationslotsen, zwei Vertreter des Ausländeramtes Lüdenscheid, die Kreishandwerkerschaft Iserlohn, die SIHK Hagen, die Euro-Schulen Lüdenscheid, die Agentur für Arbeit Lüdenscheid und das Job-Center Werdohl. Die Moderation übernahm die Bildungskoordinatorin vom Integrationszentrum des Märkischen Kreises Kathrin Volkmer.

Das Treffen – nach einem vorherigen im April nunmehr das zweite seiner Art – im Gemeindesaal an der Christuskirche hatte das Ziel, Akteure miteinander zu vernetzen, die damit beschäftigt sind Flüchtlinge – sowohl anerkannte als auch solche, die noch auf ihre Anerkennung warten – in Arbeit zu bringen.

Die Anwesenden informierten sich über neue Kurse, Förderungen, Finanzierungsmöglichkeiten, Maßnahmen Programme, und Unterstüzungsleistungen. Immer wieder war im Versammlungssaal ein und derselbe Satz zu hören: „Die deutsche Sprache ist der Einstieg in die Arbeitswelt.“

Der Werdohler Flüchtlingsbeauftragte Michael Tauscher, der ursprünglich die Idee zu dieser Integrationskonferenz hatte, beobachtete bei der Integrationskonferenz am Donnerstag: „Immer wieder kam zur Sprache: Die Arbeitsagentur hält für jeden Flüchtling – ob anerkannt oder nicht – ein passendes und gezieltes Angebot parat.“ Auch Behörden-Formulare und wie sie richtig auszufüllen sind wurde besprochen.

Ein Thema war darüber hinaus die Wohnungssuche für Flüchtlinge. Eine direkte Folge der Konferenz ist ein für kommenden Donnerstag, 14. September, angesetztes Treffen zwischen der Kreishandwerkerschaft, der SIHK und bereits anerkannten Flüchtlingen. Letztere sollen bei dieser Gelegenheit konkret in Arbeitsstellen vermittelt werden.

Eine dritte Integrationskonferenz soll für in etwa vier Monaten einberufen werden, berichtete der Flüchtlingsbeauftragte Tauscher jetzt. Er ergänzt: „Grob geschätzt sind momentan etwa 400 Flüchtlinge in Werdohl untergebracht, rund 250 davon sind bereits anerkannt.“ Schätzungsweise 150 Menschen stecken demnach noch in ihrem Anerkennungs-Verfahren.

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