Ampel-Anlage bei Edeka

Lange Rückstaus in Werdohl

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Auf der Bahnhofstraße staut sich der Verkehr: Die Ampel-Anlage in Höhe des Edeka-Marktes ist defekt. Jetzt wartet die zuständige Firma auf ein Bauteil, das zur Reparatur benötigt wird. Das berichtete Fachbereichsleiter Thomas Schroeder.

Werdohl - Die Schaltung der Ampelanlage an der Inselstraße am neuen Edeka-Markt war am Montag ein Thema im Hauptausschuss. „Wir haben das Gefühl, dass die Situation jetzt wesentlich schlechter ist, als sie zuvor war“, kritisierte CDU-Ratsherr Dirk Middendorf.

Lange Rückstaus in fast allen Richtungen seien mittlerweile an der Tagesordnung, stellte er fest. Bei starkem Verkehrsaufkommen reiche der Rückstau manchmal von der Bahnhofstraße bis in den Trog und auch auf der Bundesstraße Richtung Altena staue sich der Verkehr zeitweise.

Bürgermeisterin Silvia Voßloh pflichtete Middendorf bei: „Auch ich habe das Gefühl, dass sich die Lage verschlechtert hat.“

Fachbereichsleiter Thomas Schroeder hatte eine Erklärung parat: Die Koordination der Ampelanlage funktioniere nicht. Die Schaltung werde über eine Zeitschaltuhr gesteuert, doch die Detektoren, die die verschiedenen Ampelphasen dann an das tatsächliche Verkehrsaufkommen anpassen würden, seien offenbar nicht in Ordnung. „Die zuständige Firma wartet auf Bauteile, um den Defekt reparieren zu können“, berichtete der Fachbereichsleiter. Wann es soweit sein werde, könne er allerdings nicht sagen.

Middendorf bat Schroeder daraufhin, noch einmal nachzuhaken und möglichst auch Druck auszuüben. Schroeder versprach, sich darum zu kümmern – viel Hoffnung konnte er dem Kommunalpolitiker aber nicht machen: „Die Stadt ist nicht der Auftraggeber dieser Maßnahme; das ist Straßen.NRW. Deshalb sind unsere Möglichkeiten begrenzt.“

Die zweite Anfrage Middendorfs zielte auf den Müll ab, der am Steinbruch an der Schlacht abgekippt worden war: „Weiß man inzwischen, wer das getan hat? Wann wird der Müll weggeräumt?“

Den Verursacher habe die Verwaltung inzwischen ermitteln können, erklärte Schroeder. „Er will den Müll selber beseitigen,“ berichtete er. Allerdings müsse man abwarten, ob diese Absicht von Erfolg gekrönt sei, sagte der Fachbereichsleiter mit einen Hinweis auf die Hanglage des verschmutzten Grundstücks. Bevor es los gehen könne, müsse auf jeden Fall das Ende der Vegetationsphase abgewartet werden. Im Oktober könne die Beseitigung des Unrats in Angriff genommen werden.

Sollten die Bemühungen des Verursachers scheitern, werde die Stadt für die Beseitigung des Abfalls sorgen. Die dabei anfallenden Kosten müsse der Verursacher der Verwaltung natürlich erstatten, unterstrich Schroeder.

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