„Inselgebäude“: Abbruchantrag liegt jetzt vor

Bald soll das „Inselgebäude“ Geschichte sein: Projektplaner Hubert Wilbers hat Bürgermeister Siegfried Griebsch gestern den Abbruchantrag überreicht.

WERDOHL - Den Abbruchantrag für das „Inselgebäude“ hat Hubert Wilbers, Geschäftsführer der List+Wilbers GmbH, jetzt Bürgermeister Siegfried Griebsch überreicht. Wilbers stellte im Rahmen der Ratssitzung die Pläne der Projektentwickler für den Neubau an der Inselstraße vor.

Von Carla Witt

Es sei auch für sein Unternehmen nicht alltäglich, Pläne für ein Grundstück zu erstellen, das an vier Seiten von Straßen umschlossen sei. Hinzu komme noch die besondere topographische Lage. Der Entwurf, den Wilbers den Ratsmitgliedern präsentierte, sieht vor, dass sowohl Fußgänger als auch Autofahrer den Neubau ebenerdig erreichen können. „Der Verkauf im Edeka-Markt findet in der ersten Etage statt“, betonte er. Zu erreichen sei diese Ebene über Aufzüge, einen Rollsteig und eine Treppe. Die Größe der Edeka-Verkaufsfläche liege bei 2100 Quadratmetern.

Darüber hinaus könnten sich laut Wilbers noch kleinere Shops auf dieser Ebene ansiedeln. Wilbers sprach von „Edeka-Untermietern“, die über eine Fläche von insgesamt 350 Quadratmeter verfügen könnten.

Im Erdgeschoss sollen Parkplätze entstehen. Doch auch hier haben die Planer auf einer Fläche von 200 Quadratmetern noch zwei kleine Shops vorgesehen. Wilbers: „Die Mietverträge sind noch nicht gegengezeichnet, deshalb kann ich darauf heute noch nicht näher eingehen.“

Bezüglich der Dachfläche solle den Wünschen der Werdohler Rechnung getragen werden. „Das Dach wird architektonisch ansprechend gestaltet, zumal der Baukörper demnächst nur noch zwei Ebenen haben wird“, kündigte der Projektplaner an. Eine Mischung aus extensiver Begrünung und Kies solle in diesem Bereich Verwendung finden.

Was die Fassade des neuen Gebäudes angeht, habe man sich für rauen Putz sowie die Verwendung von großzügigen Glasflächen entschieden. Auf Anfrage von Ratsherr Jürgen Henke versprach Hubert Wilbers über Rankgitter oder eine ähnliche Fassadenbegrünung nachzudenken. Das Umrunden des Gebäudes werde für Fußgänger auch zukünftig nicht möglich sein. „Das hängt mit dem Notausgang des Gebäudes zusammen.“ Die jetzigen Bürgersteige würden in voller Breite erhalten. Im Detail sollen die Pläne im Rahmen der Sitzung des zuständigen Ausschusses vorgestellt werden, hieß es.

Bezüglich des Zeitplanes erklärte der Fachmann: „Der Abbruch wird etwa acht Wochen dauern.“ Ziel der Planer sei aber nach wie vor die Eröffnung in diesem Jahr.

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