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Initiative für nachhaltige Wirtschaft: Werdohl ist dabei

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Von: Markus Wilczek

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Landrat Marco Voge (CDU) begrüßt das gemeinsame Vorgehen der Kommunen, des Kreises und der GWS.
Landrat Marco Voge (CDU) begrüßt das gemeinsame Vorgehen der Kommunen, des Kreises und der GWS. © Julian Witzel

Unter der Überschrift „Nachhaltige Wirtschaft MK – lokal, klimaschonend, effizient“ bündeln die Städte Werdohl, Altena und Lüdenscheid, die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS) sowie der Märkische Kreis zukünftig ihre Aktivitäten rund um die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneinsparung.

Marcel Krings, GWS-Projektleiter und Mit-Initiator des Vorhabens, erklärt die Motivation der Beteiligten: „Wir möchten dazu beigetragen, den Kreis zu einem Vorzeigestandort für nachhaltiges Wirtschaften zu entwickeln.“ Petra Schaller, Klimaschutzbeauftragte des Märkischen Kreises ergänzt: „In den letzten Jahren ist bereits viel passiert. Betriebe nehmen im betrieblichen Umweltschutz eine Vorreiterrolle ein. Es finden Veranstaltungen und Projekte wie ,Ökoprofit’ statt. Wir möchten mit dieser Initiative die Aktivitäten bündeln und noch sichtbarer machen.“

Ein weiteres wesentliches Ziel des Zusammenschlusses skizziert Lisa Flender, Klimamanagerin der Stadt Altena: „Unter dem Label ,Nachhaltige Wirtschaft MK‘ möchten wir aktuelle Themen aufzugreifen, um Unternehmen zu informieren, zu sensibilisieren und zu motivieren, diese im Betrieb umzusetzen“. Dabei solle nicht nur der fachliche Input eine Rolle spielen, sondern auch die Vernetzung zwischen den Akteuren, um Erfahrungen auszutauschen.“

Landrat Voge: „Es geht nur gemeinsam“

Zur Auftaktveranstaltung der Initiative „Nachhaltige Wirtschaft MK“ konnten die Organisatoren jüngst 30 Unternehmensvertreter begrüßen. Auf der Tagesordnung standen Themen rund um das Starkregenereignis im Juli. Aufgeworfen wurde die Frage, wie sich Unternehmen zukünftig besser schützen können und welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen. Landrat Marco Voge (CDU) sagte in seinem Grußwort: „Es geht nur gemeinsam – ob beim Thema Nachhaltigkeit, beim Hochwasserschutz oder den Transformationsprozessen, die vor uns liegen. Deshalb freut es mich sehr, wenn wir es schaffen, Synergien zu finden und die Kräfte für den Märkischen Kreis zu bündeln.“

Neben aktuellen Veranstaltungen werden weitere Aktivitäten und Projekte, wie „Ökoprofit Märkischer Kreis“ bekannt gemacht. Auch lokalen Aktionen soll unter dem neuen Label zu größerer Sichtbarkeit verholfen werden. So bieten beispielsweise die Städte Iserlohn und Lüdenscheid ein Förderprogramm an, mit dem Maßnahmen zur Dachbegrünung unterstützt werden.

Initiative soll weiter wachsen

Wichtig ist den Beteiligten, dass die Initiative weiter wachsen soll. „Aufgrund früherer gemeinsamer Projekte haben wir uns in der bestehenden Konstellation auf den Weg gemacht. Wir hoffen, dass sich uns weitere Akteure aus Wirtschaft und Kommunen anschließen, die Initiative unterstützen und begleiten werden“, erklärt Marcel Krings und ergänzt: „Jeder, der sich mit einbringen möchte, ist herzlich willkommen.“

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