Informationsschilder für die Neustadtstraße

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Kurz vor der zweiten Runde stellten sich die Fraktionsmitglieder vor dem türkischen „Speiselokal“ auf. ▪

WERDOHL ▪ Schon beim Neujahrsempfang hatte sich Jürgen Hennemann Vertreter aller vier Ratsfraktionen beiseite genommen und auf seine Idee hin angesprochen. Die Politiker sollten doch pro Fraktion eine Infotafel für die Aktion „Eine Stadt stellt sich vor“ finanzieren.

Schnell hatte er die Zusagen von CDU, SPD, WBG und FDP in der Tasche. Für den Dienstagabend hatte Hennemann die Aktion zur Enthüllung der Schilder geschickt inszeniert. Alle Schilder waren direkt in oder in der Nähe der Neustadtstraße angebracht und lagen zum Teil nur wenige Meter auseinander. So geriet die Schilderaktion zu einem Bekenntnis zur Neustadt, schließlich hatten die Fraktionen im Rat auch lange um eine entsprechende Verkehrsführung in dem kleinen Straßenzug gerungen.

Die FDP bestückte das „Ornamenthaus“ an der Freiheitstraße 3 von Familie Gogolin. Bevor das Schild von der Schutzfolie befreit werden konnte, führte Hennemann alle Politiker in das Bistro LA. Dort gab es eine Runde von der FDP, die griechischen Wirte bedankten sich mit einem landestypischen Schnaps. Und so ging es weiter: Die WBG finanzierte das Schild für das „Satteldachhaus“ an der Neustadtstraße 12, vorher gab es eine Einkehr ins türkische „Speiselokal“. Stehvermögen war gefragt, als die Gruppe zur von der CDU gespendeten Infotafel am „Fensterhaus“ an der Neustadtstraße 19 zog, vorher wurde die Gaststätte „Das Trio“ unter polnischer und italienischer Bewirtung aufgesucht. Die SPD stiftete das Infoschild am „Bildhaus“, der Neustadtstraße 20. Deutsche Getränke gab es abschließend im Garten von Eva Stuhldreier. So diente die Schilderenthüllung auch der Völkerverständigung, zudem waren alle Fraktionen in trauter Gemeinsamkeit im Einsatz für die Neustadt zu beobachten.

Ein Schild inclusive Druck kostet 73 Euro, die jeweils von Sponsoren übernommen werden. Die Stadt finanziert die Anbringung der Schilder über Personalkosten des Bauhofes. Wer Interesse an einer Spende für ein Schild hat, wendet sich an Reinhild Wüllner-Leisen unter der Rufnummer 0 23 92/917 247. ▪ heyn

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