Drei neue Geschichtstafeln

Präsentierten gestern die neue Geschichtstafel am katholischen Pfarrhaus, beziehungsweise am Franziskaner-Minoriten-Kloster: Pater Irenäus (von links), Reinhild Wüllner-Leisen und Jürgen Hennemann.

WERDOHl ▪ Drei neue Geschichtstafeln präsentierten Jürgen Hennemann, Reinhild Wüllner-Leisen von der Stadt Werdohl und Pater Irenäus von der katholischen Kirchengemeinde St. Michael am Mittwoch im Rahmen eines Pressetermines.

Die rückwärtige Hausfassade des Franziskaner-Minoriten-Klosters (katholisches Pfarrhaus) ziert nun ebenso eine neue Info-Tafel wie die katholische Pfarrkirche St. Michael. Eine dritte Tafel informiert jetzt am Gebäude der Bahnhofstraße 17 über das Wandgemälde „Werdohler Lennebrücke um 1905“ von Hans Rüdiger.

Die erste Geschichtstafel wurde nach Angaben von Jürgen Hennemann im Jahr 2008 angebracht. Mit den drei neuen informieren nun 25 der kleinen weißen Schilder im Stadtgebiet über Skulpturen, Bürgerhäuser, Kirchen und Brunnen. Fünf weitere Tafeln sind nach Angaben von Jürgen Hennemann geplant. Diese sollen hauptsächlich an so genannten Bürgerhäusern angebracht werden. Die Idee für die Geschichtstafeln entstand in Verbindung mit dem ersten von Hennemann durchgeführten Stadtgang. „Es geht darum, auswärtigen Besuchern und natürlich auch den Werdohlern Informationen an die Hand zu geben“, erklärte Hennemann. Auf dem Schild, dass nun an der katholischen Pfarrkirche St. Michael angebracht ist, erfährt der historisch interessierte Betrachter beispielsweise, dass das Gotteshaus im Jahre 1900/1901 erbaut wurde. „Neogotischer Sakralbau mit neoromanischer Krypta“ sind weitere Fachinformationen, die auf der Tafel zu lesen sind. Auch einen Hinweis auf den Sponsor ist zu finden. Neben der katholischen Kirchengemeinde – sie finanzierte die Hinweistafeln am Franziskaner-Minoriten-Kloster und an der Pfarrkirche – und anderem Institutionen gehörten in der Vergangenheit auch Privatpersonen zu den Gönnern. Angebracht wurden die Schilder von Mitarbeitern des städtischen Baubetriebshofes, wie Reinhild Wüllner-Leisen aus der Abteilung Kultur im Rathaus erklärte. ▪ ute

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