An der Industriebrache an der Schlacht tut sich was

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An manchen Stellen der Brache an der Schlacht sieht es noch recht wild aus. ▪

WERDOHL ▪ Die ehemalige Industriebrache an der Schlacht entwickelt sich, in den letzten Monaten hat sich der optische Eindruck entscheidend verbessert.

In Hagen steht gerade ein Sohn des früheren Besitzers des Werdohler Geländes vor Gericht, er hatte vorgestern zugegeben, seinen Vater getötet und anschließend verbrannt zu haben. Schon zu Lebzeiten waren die Geschäftsgebaren des Unternehmers aus Altena nicht so ganz zu durchschauen, der 65-Jährige mied die Öffentlichkeit. Nach seinem gewaltsamen Tod im Mai ist nicht herauszubringen, wer in der Rechtsnachfolge steht. Rechte liegen auf jeden Fall bei seiner Familie, einen Teil seiner Angelegenheiten regelte Riccarda Giese, die Geschäftsführerin der Altenaer Firma Bierbach. Der Getötete war Inhaber dieses Unternehmens. Über Firma Bierbach waren gestern keine Auskünfte zu bekommen.

Bei der Stadt Werdohl herrscht ebenfalls Unklarheit über die Besitzverhältnisse des Brachgeländes an der Schlacht. Das Unternehmen Georg Fischer GF, das erst vor kurzem das Werk 2 an der Schlacht eröffnete, hat Hallen und Grund gemietet und ist nur für die Gestaltung des eigenen Bereichs zuständig.

Bernd Mitschke vom Fachbereich Bauen der Stadt Werdohl spricht davon, dass sich das Gelände „aus städtebaulicher Sicht positiv verändert“ habe. An die GF-Hallen angrenzend steht ein immer noch vollkommen ungepflegtes Gebäude, immerhin sind die Zugänge mittlerweile gegen Eindringlinge gesichert. Auf der Freifläche davor werden Maschinenteile, Baumstämme und verwertbare Gegenstände gesammelt. Es sieht aber so aus, als würde dort gerade aufgeräumt.

Von Volker Heyn

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