Bauhof-Mitarbeiter im Einsatz

In der Adventszeit: Neuer Lichtschmuck in der Innenstadt

Einen Weihnachtsmarkt wird es 2020 coronabedingt auf dem Brüninghaus-Platz nicht geben, die große Tanne wurde dennoch aufgestellt.
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Einen Weihnachtsmarkt wird es 2020 coronabedingt auf dem Brüninghaus-Platz nicht geben, die große Tanne wurde dennoch aufgestellt.

Während der 45 Meter hohe Weihnachtsbaum im Dortmunder Zentrum coronabedingt schon fast wieder komplett demontiert wurde, sollen in der Werdohler Innenstadt zwei etwas kleinere Bäume für vorweihnachtliche Stimmung sorgen.

Fast genau fünf Wochen vor Heiligabend stellten die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes am Mittwoch zwei stattliche Fichten auf – eine auf dem Brüninghaus-Platz, die andere im Bereich des Bahnhofes.

Bereits in der vergangenen Woche hat das Bauhof-Team mit dem Anbringen der Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt begonnen. Und wenn die Lichter in den Tagen nach Totensonntag zum ersten Mal eingeschaltet werden, können die Werdohler neuen Lichtschmuck bewundern. „Wir haben etwa 30 LED-Weihnachtssterne gekauft, die wir in der Innenstadt und an der Stadtbrücke aufgehängt haben“, berichtet Pantelis Haritidis, Elektrotechniker beim Bauhof. Ebensoviele Lichternetze sind neu angeschafft worden und sollen für adventlichen Lichterglanz im Städtchen sorgen. „Dazu kommen noch Anschlussleitungen und zum Beispiels Trafos“, erklärt der Elektrotechniker.

Ein LED-Konzept für die Festbeleuchtung

Bereits 2017 war die Werdohler Verwaltung seitens der Politik gebeten worden, ein LED-Konzept für die Festbeleuchtung zu erstellen – einerseits um Strom zu sparen und somit auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, andererseits um die Stadt in der Vorweihnachtszeit attraktiv zu gestalten. Im vergangenen Jahr hatten sich der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung, der Hauptausschuss und dann auch der Rat mit dem Thema beschäftigt – und dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt.

Lichterketten hängte Kim Gimmler vom Baubetriebshof am Mittwoch zusammen mit ihren Kollegen unter anderem in den Bäumen am Brüninghaus-Platz auf.

Daraufhin waren 2019 investiv 10 000 Euro in den Haushalt eingestellt worden, 2020 erneut 10 000 Euro und in den beiden darauffolgenden Jahren, 2021 und 2022, jeweils noch einmal 5000 Euro – insgesamt also immerhin 30 000 Euro.

Lichtbänder und Lichterbögen für die Fußgängerzone

„Im vergangenen Jahr haben wir zunächst Lichtbänder für die neu gestalteten Vordächer in der Fußgängerzone angeschafft“, berichtet Haritidis. Dafür hatte die Verwaltung 4500 Euro veranschlagt. Die übrigen 5500 Euro waren 2019 in zwei neue Lichterbögen für den Beginn der Fußgängerzone an der Stadtbrücke und das Ende der Fußgängerzone an der Sparkasse/Christuskirche investiert worden.

Nach dem diesjährigen Kauf von Sternen und Lichternetzen soll die neue LED-Beleuchtung in den kommenden beiden Jahren schließlich noch mit weiteren Elemente ergänzt werden.

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