Fassadenprogramm kommt gut an

Stefan Groß, Siegfried Griebsch, Erik Plöger und Anna Schwengers freuen sich, dass das Programm ankommt.

WERDOHL ▪ „Einige Immobilienbesitzer im Bahnhofsviertel werden in den nächsten Tagen Post vom Stadtumbaubüro bekommen. Dessen Mitarbeiter Anna Schwengers und Erik Plöger wollen die Hauseigentümer mit ihrem Schreiben über das Fassaden- und Hofflächenprogramm der Stadt Werdohl informieren.

Nach ersten Startschwierigkeiten erfreut sich das Programm als Teil des Stadtumbaus bei den Werdohlern immer größerer Beliebtheit, wie Bürgermeister Siegfried Griebsch berichtete. Eine Summe von 192 000 Euro standen nach Angaben von Stadtplaner Stefan Groß an förderfähigen Ausgaben zur Verfügung. 20 Förderanträge seien von den Werdohler Hauseigentümern bisher gestellt worden. „Acht Maßnahmen sind bereits umgesetzt, vier Anträge wurden bewilligt und drei werden derzeit geprüft“, erklärte Anna Schwengers vom Stadtumbaubüro. Lediglich fünf der Anträge hätten abgelehnt werden müssen, weil die Anträge nicht zum Programm passten.

„Von den rund 150 000 Euro, die sich noch in dem Fördertopf befinden, können neben den bereits bewilligten Projekten noch andere Fassaden- und Hofflächen umgestaltet werden“, ist sich Stadtplaner Stefan Groß sicher. Genau wie der Bürgermeister, Anna Schwengers und Erik Plöger hofft Groß darauf, dass sich zum Beginn des Frühlings noch einige Hauseigentümer finden, die mit Hilfe des Förderprogramms aktiv zur Verschönerung der Stadt beitragen wollen. Und damit im Sommer nicht nur das historische Bahnhofsgebäude sondern auch dessen Umfeld in neuem Glanz erstrahlt, wünschen sich die Mitarbeiter des Stadtumbaubüros, dass sich auch einige Immobilieneigentümer aus dem Bahnhofsviertel für das Programm begeistern können.

Der Werdohler Dirk Busch, der mit Hilfe des Programms schon drei seiner Hausfassaden im Innenstadtgebiet neu gestalten ließ, ist von dem Programm angetan. „Es kommt bei den Eigentümern gut an. Und wer schon länger mit dem Gedanken spielt, seiner Immobilie einen neuen Anstrich zu verpassen, für den ist das Programm ein echtes Bonbon.“

Neben der Erneuerung und farblichen Gestaltung von Fassaden an Wohn- und Geschäftshäusern könnte auch ein Teil der Nebenkosten gefördert werden. Auch die gärtnerische Gestaltung von Höfen oder die Anlage von Spiel- und Wegeflächen könne durch das Hof- und Fassadenprogramm bezuschusst werden. „Die Förderung wird in Form eines Zuschusses gewährt,“ erklärt Anna Schwengers. Für die Gestaltung von Hofflächen betrage der Zuschuss maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten, jedoch höchstens 30,68 Euro je Quadratmeter gestalteter Fläche. Für die Erneuerung und farbige Gestaltung von Fassaden betrage der Zuschuss ebenfalls maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten, jedoch höchstens 15,34 Euro je Quadratmeter. Einzige Bedingung: Das Gebäude oder die Hoffläche muss innerhalb des Stadtumbaugebietes liegen – also im Innenstadtbereich oder in Ütterlingsen.

Wer Interesse hat, meldet sich im Stadtumbaubüro. Die Mitarbeiter informieren über die Richtlinien und das Förderverfahren selbst. Auch halten sie das Antragsformular bereit. Das Büro in der Freiheitstraße ist dienstags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. - Ute Heinze

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