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Einschränkungen für Reisende und Pendler

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Von: Carla Witt

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Pendler und Bahn-Reisende müssen sich im Lennetal auf weitere Einschränkungen einstellen: Die DB-Regio verlängert coronabedingt das Inbetriebnahmekonzept.
Pendler und Bahn-Reisende müssen sich im Lennetal auf weitere Einschränkungen einstellen: Die DB-Regio verlängert coronabedingt das Inbetriebnahmekonzept. © Christos Christogeros

Aufgrund des hohen Krankenstandes bei Lokführern muss die DB-Regio Fahrten der RE 16 und der RB 91 weiterhin reduzieren.

Nachdem die Stürme in der vergangenen Woche die Fahrpläne der Bahn gründlich durcheinander gewirbelt haben, müssen sich Reisende und Pendler nun auf weitere Einschränkungen einstellen: Wie ein Bahnsprecher auf Anfrage der Redaktion erklärte, stellt die DB Regio NRW ab sofort „in angespannter Corona-Lage auf einen für Fahrgäste verlässlichen Grundfahrplan um“.

„Verlässlicher Grundfahrplan“

Im Ruhr-Sieg-Netz gelte für die Linien RE 16 und RB 91 für die Fahrgäste ein vorübergehend reduziertes Fahrplanangebot. Grund seien der weiterhin erhöhte Krankenstand beziehungsweise die Quarantäneanordnungen bei Lokführern.

Nachdem die DB-Regio Strecken im Ruhr-Sieg-Netz von der insolventen Abellio Rail GmbH übernommen hat, werde das aktuelle Inbetriebnahmekonzept um 14 Tage verlängert. Es endet demnach nicht am 27. Februar, sondern erst am 13. März. Im Lennetal verkehrt die RB 91 demnach mit wenigen Ausfällen in der Tagesrandlage zwischen Hagen und Siegen. Auch die RE 16 fahre bis auf wenige Ausfälle in der Tagesrandlage zwischen Essen und Siegen. Der Teilabschnitt zwischen Letmathe und Iserlohn werde bei beiden Linien weiterhin mit Bussen bedient.

Zweckverband Nahverkehr ist grundsätzlich zufrieden

Uli Beele vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe ist mit Blick auf den Bahnverkehr im Lennetal zufrieden: „Natürlich hat seit der Übernahme durch DB Regio nicht alles 100-prozentig funktioniert, aber deutlich besser als befürchtet.“ Das die Pandemie jetzt erneut zu Einschränkungen führt, bedauert Beele: „Leider sind in so einer besonderen Situation auch in einem relativ großen Unternehmen irgendwann alle personellen Kapazitäten erschöpft.“

3-G-Regel wird stichprobenartig kontrolliert

Apropos Corona: Dass trotz der Personalknappheit bei den Lokführern die 3-G-Regel weiterhin stichprobenartig kontrolliert werde, betonte der Bahnsprecher. „Im Nahverkehr haben wir mit den Betriebsräten vereinbart, in RE- und RB-Zügen neben Sicherheitskräften der DB auch die Kundenbetreuer in die 3G-Prüfung zu involvieren.“

Sicherheitspersonal unterstütze das Zugpersonal dabei. „Wir setzen stets zwei Mitarbeiter bei der Kontrolle ein, um größtmögliche Sicherheit für die Kundenbetreuer zu gewährleisten.“

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