Ikonen-Ausstellung im Kleinen Kulturforum

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Pater Irenäus Wojtko freut sich sehr darüber, dass Ikonenschreiber Konstantin Kardonas seine Sammlung für die Ausstellung im Kulturforum zur Verfügung stellt.

Werdohl - Für Konstantin Kardonas war es eine ganz besondere Begegnung: 2002 überreichte er in Athen Papst Johannes Paul II. eine Ikone der Mutter Gottes von Korfu. Ein Foto, das den Moment der Übergabe zeigt, ist eines von mehr als 80 Stücken, die seit Mittwoch in der Ikonen-Ausstellung im Kleinen Kulturforum zu sehen sind.

Viele Gäste fanden sich gestern im Kulturforum zur Eröffnung der Ausstellung ein. Dr. Hans-Joachim Hultsch, Vorsitzender des Kulturforums, freut sich sehr, die Ikonen zeigen zu können. Er sei fasziniert von den Werken. „Sie werden hier wirklich etwas erleben“, versprach er den Besuchern. Auch Pater Irenäus Wojtko zeigte sich von der Ausstellung begeistert: „Durch Ikonen erfährt man die Gegenwart Gottes.“ Sie seien eine Verbindung mit Gott und dem Himmel. Er selbst besitze auch eine Sammlung. Er war es auch, der die Idee zur Ausstellung hatte.

Vor zwei Jahren hatte er den Ikonenschreiber Konstantin Kardonas in Breckerfeld besucht. Schnell waren sich die Männer einig geworden. Auch Dr. Hans-Joachim Hultsch musste nicht lange überlegen, ob er die Räume des Kulturforums dafür zur Verfügung stellt. „Ikonen erzählen eine Geschichte“, erklärte Konstantin Kardonas. So zeigt eine Ikone das Leben des Heiligen Franz von Assisi, der zu Wölfen und Vögeln sprach. Beide Tierarten sind in der Ikone abgebildet.

Konstantin Kardonas überlegt sich ständig neue Geschichten. Erst, wenn alle Figuren auf dem Bild ihren Platz gefunden haben, gibt er seine Idee an den griechischen Maler Apergis Filipos weiter. Der setzt die Gedanken dann im Siebdruck, als Silberdruck oder handgemalt um. Die Besucher der gestrigen Ausstellungseröffnung erfuhren, dass Ikonen geweiht werden. „Danach dürfen sie nicht mehr verkauft, sondern nur noch verschenkt werden“, erklärte Pater Irenäus. Noch bis kommenden Sonntag können die Ikonen in den Räumen des Kleinen Kulturforums betrachtet werden. - Von Jana Peuckert

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