Husbergbrücke ist bald wieder stabil

Ralf Twenning von der Firma Hofschröer zeigt einen der Felsanker, die den Fuß der Husbergbrücke ihre Standtfestigkeit wiedergeben. Deutlich zu sehen auch die Moniereisen – sie werden bald die Betonschalung aufnehmen.

WERDOHL ▪ Arbeiten an einem recht idyllischen Platz: Die Firma Hofschröer aus dem Emsland ist seit einigen Wochen dabei, die Husbergbrücke im Lennebett zu stabilisieren.

Bei der Arbeit am hangseitigen Brückenkopf haben sie übrigens erst einmal nasse Füße bekommen: Als weiter aufwärts der Obergraben zur Sanierung des Lennewehrs abgelassen wurde, kam auf einmal ziemlich viel Wasser die Lenne herunter. Die Stadt Werdohl erhöhte aber sofort den Lennedamm, der unter der Brücke liegt.

Mehr als ein Dutzend 15 Meter lange Bohranker sind bereits gesetzt. Sie führen durch das Brückenmaterial und stecken noch rund zwei Meter im Fels. Der Pfeiler war schon vornüber geneigt und steht mehr als zehn Zentimeter aus dem Lot. Drei Eisenflechter haben den Pfeiler mit Moniereisen bespannt, bald wird die selbsttragende Betonwand vor den Pfeiler gegossen. Danach geht es weiter mit der Sanierung der Widerlager, die Erneuerung des Fahrbahnbelags wird erst im kommenden Frühjahr, ebenfalls von der Firma Hofschröer, erledigt. Danach ist die Brücke wieder befahrbar.

Volker Heyn

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