Hundestaffel trainiert in Elverlingser Geisterstadt

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Hannah Moll (3. v. r.) und Michelle Persin (2. v. l.) verfolgten im ehemaligen Wohngebiet Elverlingsen, wie Bexter (Vierbeiner links) zum Rettungshund ausgebildet wurde.

Werdohl - In der Elverlingser Geisterstadt wurden jetzt Hunde für die Suche nach Menschen ausgebildet:

Still scheint die Sonne auf die Häuser, deren Türen offen stehen, deren Fenster allesamt eingeworfen sind. Doch plötzlich kommt Leben in die Geisterstadt Elverlingsen, unweit des Kraftwerks. Vier Hunde – mit einigen Menschen im Schlepptau – erobern das Gelände schnüffelnd für sich.

 Einer der Vierbeiner, der zweijährige Bexter, ist gänzlich untrainiert. Seine tierischen Gefährten kennen diese Situation, erläutert Hundeführerin Nicole Stumpf von der BRH-Rettungshundestaffel Märkisches Sauerland. BRH steht dabei für den Bundesverband Rettungshunde.

Neu ist das Geschehen jedoch nicht nur für Bexter. Auch die 15-jährige Hannah Moll und die ein Jahr ältere Michelle Persin sind ganz gespannt, was der Tag noch für sie bereithält. Die beiden Jugendlichen haben die Teilnahme an dieser Ausbildung für Rettungshunde am jüngsten Tag der Rettungskräfte im März gewonnen. Vier Stunden lang werden sie beobachten, wie Bexter immer schneller immer schwierigere Aufgaben lösen wird. Und dabei werden die zwei Mädchen sich von dem Vierbeiner auch einmal selbst suchen lassen.

Hundeführerin Stumpf verrät: „Wir werden Bexter mit Leckerchen daran gewöhnen, dass es toll ist, einen Menschen zu finden. Der Schwierigkeitsgrad wird dann immer höher.“ Anderes als ein Personensuchhund wird Bexter dabei aber nicht die Witterung eines speziellen Menschen aufnehmen. Ihm wird es vielmehr darum gehen, überhaupt einen Zweibeiner zu erschnüffeln.

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