Honigschleudertag in der Werdohler Stadtbücherei

Im Rahmen des Honigschleudertages zeigte Hans-Georg Bernard den Kindern das Entdeckeln einer Wabe. Foto: Heinze

WERDOHL -  „ Um ein Glas Honig zu produzieren muss eine Biene etwa dreieinhalb Mal um die Welt fliegen“, erklärte Willi Röschel, Mitglied des Imkervereins Werdohl/Neuenrade am Montag in der Stadtbücherei anlässlich des Honigschleudertages.

Fünf Gruppen aus den Kitas Budenzauber, St. Michael, der Arche Noah und der katholischen Grundschule lernten während ihres Besuches in der Bücherei allerhand über die schwarz-gelben Insekten und ihre Bedeutung für die Produktion von Obst und Gemüse.

Nachdem Röschel den Jungen und Mädchen einiges über das Hobby Imkerei berichtet hatte, ging es zur Honigschleuder. Hier nahm der Vorsitzende des Imkervereins Hans-Georg Bernard die Gruppe in Empfang. Er zeigte den Vorschulkindern aus der Kita St. Michael wie eine Wabe entdeckelt wird, um den Honig freizulegen. Anschließend durften die Jungen und Mädchen diesen Arbeitsschritt selbst unter Aufsicht ausprobieren. Die entdeckelte Wabe setzte Bernard in die Honigschleuder ein. Bevor die Kinder das flüssige Endprodukt probieren durften, mussten sie natürlich ordentlich schleudern. Die Frauen der Imker waren ebenfalls fleißig: Sie schmierten Brote für die Kinder.

Auf dem Balkon der Dachterrasse wartete noch ein weiteres Highlight. Hier hatten Bernard und sein Team ein echtes Bienenvolk samt Königin ausgestellt. „Die Kinder haben heute die Möglichkeit zu sehen, wo der Honig herkommt“, sagte Röschel, der sich über das große Interesse des Nachwuchses freute. Der Honigschleudertag bildete den Abschluss der Imkereiausstellung, die in den vergangenen Wochen in der Bücherei zu sehen war. - ute

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare