Holger Sellien wird Leiter der VHS Lennetal

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Gruppenbild mit Herr: Verbandsversammlungsleiterin Kathrin Püschel, VHS-Leiterin Barbara Funke, zukünftiger VHS-Leiter Holger Sellien und Verbandsvorsitzende Silvia Voßloh. 

Werdohl - Die VHS-Verbandsversammlung hat am Mittwoch in Werdohl einstimmig Holger Sellien zum zukünftigen Leiter gewählt. Der 45-Jährige aus Karlsruhe ist schon seit dem Frühjahr Fachbereichsleiter bei der VHS in der Nachfolge von Marlies van Gemert.

Im Frühjahr folgt er auf Barbara Funke, die in den Ruhestand geht. Insgesamt lagen der VHS 19 Bewerbungen vor. Vier Personen wurden zu persönlichen Vorstellungsgesprächen eingeladen. Eine Person begründete den Rückzug rechtzeitig, eine Kandidatin erschien einfach nicht. Die Verbandsversammlung entschied letztlich zwischen zwei Kandidaten, die Wahl fiel am Mittwoch einstimmig auf Sellien. VHS-Leiterin Funke sprach von einem sehr hohen Niveau aller Bewerbungen und einer durchaus schwierigen Entscheidung. Sellien sei für alle die beste Wahl gewesen. 

Aus Karlsruhe nach Lüdenscheid

Der Mann aus Karlsruhe wohnt schon seit dem Frühjahr in Lüdenscheid, seine Partnerin wird bald nachkommen. Beide verlagern dauerhaft ihren Lebensmittelpunkt ins westfälische Sauerland. Für Sellien war diese Lebensentscheidung richtig: „Ich wollte mich verändern und etwas Neues mit Perspektive anfangen.“ 

Er habe sich auf einige Stellen beworben und sich letztlich ganz bewusst für die VHS Lennetal entschieden. Hier sehe er eine Volkshochschule mit Potenzial, außerdem gefalle ihm der Menschenschlag ausgesprochen gut. Er erlebe die Sauerländer als sehr direkt und verbindlich. 

Arbeit als VHS-Leiter beginnt am 1. März

Im Frühjahr war er als hauptamtlich pädagogischer Mitarbeiter der VHS und Fachbereichsleiter für Gesundheit, EDV, Beruf und Medienkompetenz eingestellt worden. Seine Arbeit als VHS-Leiter beginnt er am 1. März, Barbara Funke geht Ende April in den Ruhestand. 

Für seine Stelle als Fachbereichsleiter müsse dann wieder jemand gefunden werden. So seien für alle Bereiche fließende Übergänge garantiert. 

Sellien war 19 Jahre lang selbstständiger EDV-Trainer und arbeitete in dieser Zeit auch als Honorarkraft für Volkshochschulen in Baden. Drei Jahre arbeitete er für eine Softwarefirma, die Verwaltungsprogramme für Volkshochschulen herstellt. Als Dozent wie auch aus Sicht der Verwaltung bringe er die Erfahrung zur Leitung der VHS Lennetal mit. 

Verbandsumlage um 51 Cent erhöht 

Die Verbandsversammlung beschloss einstimmig, die Verbandsumlage für 2019 von zuletzt 3,35 Euro pro Einwohner auf 3,84 Euro zu erhöhen. Die gesamte Umlage steigt damit von 267 000 Euro auf 302 000 Euro. Nötig geworden sei die Erhöhung nur deshalb, weil die VHS gezwungen war, die Honorare für die Migrations-Kursleiter anzuheben. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schrieb das vor. 

Die Mitgliedskommunen müssen im folgenden Jahr diese Beiträge für die VHS leisten: Werdohl 68 432 Euro, Altena 65 537 Euro, Neuenrade 45 900 Euro, Plettenberg 97 510 Euro und Nachrodt-Wiblingwerde 25 227 Euro.

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