Hoffnungsbilder zum Totensonntag

Pfarrer Dirk Grzegorek präsentierte die Ewigkeitskiste seiner Konfirmanden in der Friedhofskapelle in Eveking. -  Foto: Koll

Werdohl - „Zum Sterben“, sagte Pfarrer Dirk Grzegorek  anlässlich des Totensonntags in der Friedhofskapelle Eveking, „gehört das Leben.“ Manchmal wollten die Menschen dem ausweichen: „Aber es gehört dazu.“

Just am Samstag habe er mit seinen Konfirmanden über den Tod gesprochen. Diese hätten im Anschluss Ewigkeitskisten gebastelt. Diese zeigten, was die 13- und 14-Jährigen zu sehen glaubten, wenn sie einst gestorben sein sollten.

„Das sind Bilder, die etwas von einer bunten Vielfalt erzählen“, betonte der Geistliche. Die eine Gruppe bastelte eine grüne Wiese und einen blauen Fluss. Das nächste Team befüllte ihre Ewigkeitskiste mit einem Himmel voll schöner Wolken in einer sonnigen Umgebung.

Dann habe er, verriet Grzegorek den Anwesenden, die Mädchen und Jungen gefragt, was ihnen am Leben nach dem Tod wichtig sei, was sie sich vom Paradies erhofften. Und ein paar Aussagen seien dabei häufiger gefallen.

„Viele waren sich sicher, dass sie sich dort gut aufgehoben fühlen würden. Und oft sagten sie, dass sie dort dann endlich keine Fragen mehr hätten“, berichtete der Pfarrer von den Antworten, die er auf seine Frage erhielt.

„Das alles sind lebendige Hoffnungsbilder“, bilanzierte Grezgorek. Und er sei überzeugt, dass die Bilder Erwachsener nicht viel anders aussähen. Doch er stellte auch fest: „Trauer im Leben bleibt ein harter Weg und ist kein Spaziergang.“

Von Michael Koll

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