Höllmecke-Unfall: Opfer haben gute Chancen zu überleben

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In diesem Golf wurde am Dienstagmorgen ein 20-jähriger Neuenrader lebensgefährich verletzt.

Werdohl - Die beiden bei dem Unfall am Montagmorgen an der Einmündung Höllmecke lebensgefährlich verletzten jungen Männer haben nach Einschätzung der Ärzte relativ gute Chancen, ihre teils extremen Kopfverletzungen zu überleben.

Das berichtete ein Polizeisprecher am Dienstag auf Nachfrage. Einer der beiden liege noch im künstlichen Koma. Lebensgefahr bestehe weiterhin.

Auch über den Unfallhergang gibt es jetzt etwas mehr Klarheit. Der 20-jährige Neuenrader als Fahrer des Golf, der von der Höllmecke herunterkommend nach links Richtung Werdohl abbiegen wollte, hatte wohl den Blinker eines Wagens auf der Bundesstraße nach rechts Richtung Höllmecke wahrgenommen. 

In der Annahme, dass sich beide Wagen beim gegenseitigen Abbiegen nicht in die Quere kommen würden, zog der 20-Jährige auf die Bundesstraße. Der nach rechts Richtung Höllmecke abbiegende Wagen – nach dessen Fahrer sucht die Polizei derzeit als Zeugen – wurde aber just im Moment des Abbiegens von einem Hyundai-Geländewagen überholt. 

Mit diesem stieß der Golf mit voller Wucht zusammen. Im Geländewagen war ein hinten sitzender Beifahrer lebensgefährlich verletzt worden. Den Schaden an beiden Fahrzeugen gibt die Polizei jetzt mit 24.000 Euro an.

Um den Unfall weiter aufklären zu können, bittet die Polizei den nicht beteiligten Fahrer des überholten Wagens, sich unter Tel. 0 23 91/9 19 90 zu melden.

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