Straßen.NRW muss handeln

Verkehrschaos im MK droht: Höhenweg-Sperrung und neue Baustelle auf der B229

In Eveking wird eine Hangberäumung durchgeführt. Die B 229 ist daher bis Donnerstag halbseitig gesperrt.
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In Eveking wird eine Hangberäumung durchgeführt. Die B 229 ist daher bis Donnerstag halbseitig gesperrt.

Die Sperrung des Höhenwegs rückt näher. Am 23. August soll die großangelegte Hangsanierung beginnen, die durch das Unwetter Mitte Juli vorgezogen werden muss. Gleichzeitig hat Straßen.NRW in dieser Woche eine Baustelle auf der Umleitungsstrecke (B 229) eingerichtet. Droht Werdohl das große Verkehrschaos?

Werdohl – Seit Montag laufen in Werdohl Arbeiten an der B 229 im Bereich Eveking. Dort hat der Landesbetrieb Straßen.NRW eine halbseitige Straßensperrung mit Ampelregelung einrichten lassen. Grund für die Arbeiten ist ein Hangrutsch, zu dem es infolge des Starkregens Mitte Juli gekommen war.

Die Arbeiter seien derzeit damit beschäftigt, den Hang zu beräumen, erklärte Straßen.NRW-Sprecher Andreas Berg. Damit sollen sie bis Donnerstag, 19. August, fertig sein, sagte er weiter. Bis Anfang kommender Woche soll die B 229 also wieder frei befahrbar sein. Dann dient sie für mehrere Wochen als wichtige Umleitungsstrecke, weil der Höhenweg (L 655) zwischen Werdohl, der A 45 und Lüdenscheid gesperrt werden muss.

Zu einem späteren Zeitpunkt werde man die Arbeiten an der B 229 aber fortsetzen, teilt Berg mit. Denn in dem Bereich, der nun beräumt – das bedeutet von Bewuchs befreit wird – soll eine Felssicherung mit Netz durchgeführt werden.

Berg erklärt: Straßen.NRW wird für die Dauer der Höhenweg-Sperrung auch den Schleichweg zwischen Dösseln und Borbecke für den Durchgangsverkehr sperren. Dies habe die Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises verlangt, weil nun diese Strecke in Notfällen befahren werden muss und sie zu eng für Begegnungsverkehr ist. An den Enden der Selvestraße werde der Landesbetrieb daher Schranken aufbauen, die nur durch den Rettungsdienst geöffnet werden können.

Auch Anlieger dürfen die Strecke nicht passieren während der Höhenweg gesperrt ist, betont Berg. „Das ist nicht vorgesehen.“ Wer zum Beispiel Am Großen Stück wohnt und von der A 45 kommt, muss über die B 229 fahren. Den passierbaren Abschnitt des Höhenwegs und schließlich den Schleichweg darf er nicht verwenden.

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