„Hier spielt niemand allein“

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In Werdohl fand zugleich das große Wiedersehen, Nachtreffen und Abschlusskonzert der Jugendlichen statt.

Werdohl ▪ Die Klänge von Trompeten, Posaunen und Tuben erklangen am Samstag rund um das Gemeindezentrum der Christuskirche. Auf allen Ebenen waren verschiedene Melodien zu hören. In mehreren Proberäumen hatten sich rund 70 Jugendliche eingefunden, um einen halben Tag lang für das große Konzert in der Christuskirche zu üben.

Die Nachwuchsmusiker trafen sich im Rahmen der Jungbläser-Ausbildung des CVJM und probten in fünf Leistungsklassen für ihren großen Auftritt am Nachmittag.

Bereits im Februar hatten die Jugendlichen im Alter zwischen sieben und 20 Jahren im siegerländischen Wilgersdorf ein komplettes Proben-Wochenende absolviert. „Dies hier ist das große Wiedersehen, Nachtreffen und Abschlusskonzert zugleich“, so Martin Soldanski. Der Lüdenscheider spielt seit über 40 Jahren Waldhorn. „Hier spielt niemand allein und alle Generationen sind in der Musik vereint“, sagt er. Normalerweise musizieren die Jugendlichen in den heimischen Chören. Das gemeinsame Konzert biete nicht nur die Möglichkeit mit Gleichaltrigen zu musizieren, sondern auch die unterschiedlichen Leistungsniveaus kennenzulernen.

Joachim Müller, den hier alle nur „Joschi“ nennen, ist Diplom-Tubist und an diesem Tag einer der Dozenten. Er leitet eine der Gruppen als Dirigent und gibt den Takt vor. In diesem Fall einen Boogie-Woogie mit dem Titel „Happiness“. Der letzte Ton ist gespielt und der Lehrer zeigt sich zufrieden. Zeit für die Mittagspause. Am Nachmittag ziehen alle in die Kirche um. Das Konzertprogramm schlägt einen großen Bogen zwischen Kirchenchoral, Jazz und Swing. Mit „Der, die, das“ ist auch ein bekanntes Stück aus der Sesamstraße dabei. ▪ jw

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