Mehr als die Hälfte mit Zulassung zum Gymnasium

„Herausforderung gemeistert“: Zehntklässler erhalten ihre Abschlusszeugnisse

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Werdohl – Mit vielen warmen Worten für die Schüler und auch für die Lehrer ging am Mittwoch an der städtischen Realschule Werdohl eine kleine Ära zu Ende. 44 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b erhielten im Rahmen einer feierlichen Zeremonie (coronabedingt) auf dem Schulhof ihre Abschlusszeugnisse.

25 von ihnen und damit mehr als die Hälfte erreichten die Qualifikation für ein Gymnasium – sehr zum Stolz von Schulleiter Oliver Held. Das Wetter meinte es bei der Entlassfeier schon ein bisschen zu gut, denn Held hätte sich statt wolkenlosem Himmel und 30 Grad angenehmere 20 Grad gewünscht. Neben Held, den Realschülern und Lehrern, hielt auch Bürgermeisterin Silvia Voßloh (CDU) eine kurze Ansprache.

Die Zeit nach dem Corona-Lockdown „war nicht ganz einfach, aber Ihr habt euch der Herausforderung gestellt und sie gemeistert. Meine Anerkennung für eure Disziplin“, zollte Voßloh den Absolventen Respekt. Der Abschluss an der Realschule sei der Anfang eines neuen Lebensweges und der werde sicherlich für jeden unterschiedlich aussehen.

„Aber egal auf welchem Weg ihr unterwegs seid, habt keine Angst und seid neugierig. Jeder von euch hat persönliche Stärken und Neigungen, um erfolgreich zu sein. Erweitert euer Wissen und entwickelt neue Ziele“, gab die Bürgermeisterin den Realschülern einige motivierende Worte mit. Schulleiter Oliver Held attestierte den Schülern, dass sie für alles, was nun komme, gut vorbereitet seien.

In seiner Rede nahm er Bezug auf ein Zitat, das der britische Politiker Edward Frederick Lindley Wood (1881 – 1951) prägte: „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man das Gelernte wieder vergessen hat.“ „Ich hoffe, Ihr habt in der Schule vieles Gelernt“, sagte Held. „Wichtiger ist mir aber, dass ihr hier Kompetenzen erworben habt, um in eurer Zukunft, im Leben, im Beruf Probleme und Fragestellungen zu lösen.“

Er beschrieb die Schüler mit zahlreichen wohlwollenden Adjektiven und blickte damit auf die Jahre an der Schule mit lustigen und prägenden Erlebnissen zurück. „Wenn Ihr durch die schulische Ausbildung hier an der Realschule Werdohl gelernt habt, eure Fähigkeiten und Fertigkeiten verantwortungsvoll und erfolgreich einzusetzen, dann seid ihr kompetent. Und gebildet!“, so Held.

Die Zeugnisse, die den Schülern im Anschluss von den Klassenlehrern überreicht wurden, seien Ausdruck genau dafür. Als Geschenke gab es außerdem Rosen von den Fünftklässlern, Steine, die mit Regenbögen bemalt waren und die Schüler an ihre ganz persönlichen Highlights in der Schulzeit erinnern sollen, sowie ein gebundenes und von Ministerpräsident Armin Laschet gewidmetes Exemplar des Grundgesetzes.

Auch die Schüler bedankten sich bei ihren Lehrern für die Jahre der Begleitung. Für die Klasse 10a sprachen Chantal Heimlich und Sudem Solum, für die 10b Sudenaz Ilhan und Bugra Zenjim. Ihr Dank galt den Bemühungen der Lehrer, die sie bis zum Schulabschluss getragen haben: im Unterricht, in den Pausen, in vielen Gesprächen und durch persönliche Höhe- und Tiefpunkte. „Wir haben Sie lieb und werden Sie nie vergessen.“

Als Klassenbeste ehrte Sascha Rausch als Vorsitzender des Fördervereins die Schülerinnen Chiara Stella Gizdon (10a) und Nicole Stüwe (10b). Musikalisch unterstützt wurde die Feier von Govinda-Richard Schmidt, der zwei Beiträge auf seinem Saxofon lieferte.

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