Kochbuch soll entstehen

Geringe Resonanz in Werdohl

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Barbara Funke und Heiner Burkhardt hoffen, dass jetzt noch viele Rezepte eingesandt werden.

Werdohl - „Bisher bleibt die Anzahl der Einsendungen weit hinter unser Erwartungen zurück“, stellt VHS-Leiterin Barbara Funke ein wenig enttäuscht fest. Schließlich soll das internationale Koch- und Backbuch, das der Heimat- und Geschichtsverein in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule herausgeben möchte, möglichst zum Weihnachtsfest erscheinen.

Aufgrund der bisher dürftigen Resonanz ist der Einsendeschluss für die Rezepte (Freitag, 15. September) aufgehoben worden. „Wir hoffen jetzt, dass sich noch viele Werdohler und auch Neuenrader beteiligen“, sagt Funke. Angesprochen seien alle Menschen, die zugereist sind. „Egal, ob das vor einigen Monaten oder schon vor Jahrzehnten war“, unterstreicht die VHS-Leiterin.

Zudem sind nicht nur Menschen aus fernen Ländern angesprochen; auch deutsche Heimatvertriebene, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Werdohl kamen, dürfen sich gerne beteiligen. Und auch Männer und Frauen, die aus einem anderen Teil Deutschlands ins Sauerland gezogen sind, können ihr Lieblingsrezept aus der alten Heimat einsenden. Ein Beispiel ist Funke selbst: Die gebürtige Münsterländerin schwärmt von der Westfälischen Quarkspeise mit Pumpernickel, Kirschen und Quark. „Das würde ich auf jeden Fall einsenden“, sagt sie und schmunzelt.

Zudem müsse es sich bei dem Rezept der Wahl keinesfalls um ein ausgefallenes Weihnachts- oder Sonntagsessen handeln. „Auch ein Gericht aus dem Alltag, etwa ein Beilagensalat, eine Suppe oder ein Kuchen sind interessant“, stellt die Leiterin der Volkshochschule fest. Allerdings: Wer möchte, könne natürlich auch das Rezept für ein besonders festliches Menü beisteuern.

Wer ein Rezept zur Verfügung stellen möchte, soll es nach Möglichkeit als Word-Datei schicken und sich an ein vorgegebenes Muster halten, damit die anschließende Produktion des Buches etwas erleichtert wird. Die Rezepte sollen gegliedert in Zutaten und Zubereitung aufgeschrie-ben werden, und auch ein Foto des fertigen Gerichts wünschen sich Funke und Heiner Burkhardt, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsverein. Zudem werden die Einsender gebeten, ihren Namen und die Herkunft der Rezepte mit Angabe von Land und Stadt zu verraten. Eine Anekdote oder weitere Hintergrundinformationen zum Rezept sind willkommen.

Die Rezepte sollten möglichst per E-Mail an Funke (bwfunke@gmx.de) oder Burkhardt (heiner.burkhardt@t-online.de) geschickt werden werden. Auch eine Abgabe auf Speichermedien ist möglich.

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