Werdohler Köpfe

Werdohler Promis im Fokus

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Heinz Rohe und Peter Kölsche haben zur Vorbereitung der Ausstellung „Werdohler Köpfe“ im Archiv des Süderländer Volksfreunds gestöbert.

Werdohl - Mit einer Ausstellung wollen der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) und das Kleine Kulturforum (KKF) im Herbst Werdohler Persönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart in den Blick nehmen. „Wer schon in früheren Ausstellungen starke Berücksichtigung gefunden hat – zum Beispiel Ehrenbürger, Künstler oder Unternehmer – soll dabei nicht im Vordergrund stehen“, deutet der KKF-Vorsitzende Heinz Rohe an, dass das Auftauchen des einen oder anderen Namens auch überraschend sein könnte.

Fest steht schon, aus welchen Bereiche die vorgestellten Persönlichkeiten kommen: Politiker sind ebenso darunter wie Bürgermeister und Beamte, Kirchenleute, Gewerkschafter, Kulturschaffende, Sportler oder Wissenschaftler. Informationen hat der neunköpfige Arbeitskreis unter anderem aus dem Archiv des Süderländer Volksfreunsds bezogen.

Welche „Werdohler Köpfe“ – so lautet der Titel der Ausstellung – präsentiert werden, verraten die beiden Vereine noch nicht, wohl aber die Kriterien, nach denen sie die Auswahl getroffen haben. Aufnahme in den erlauchten Kreis habe nur finden können, wer in Werdohl geboren ist oder dort länger gelebt oder tätig gewesen ist, wer sich außerordentliche Verdienste um Werdohl erworben hat oder wer überregionale Bedeutung oder Bekanntheit habe. „Mindestens zwei dieser drei Kriterien mussten erfüllt“, erläuterte Rohe das Auswahlverfahren. Die Zahl der vorgestellten Persönlichkeiten sei auch durch den Platz im Kleinen Kulturforum begrenzt, wo die Ausstellung stattfinden werde, sagte er weiter.

Noch mehr Werdohler Köpfe sollen in einem Begleitband zur Ausstellung präsentiert werden. Parallel zur Ausstellung sollen Vorträge über oder mit bestimmten Persönlichkeiten durchgeführt werden.

„Die Ausstellung dürfte vor allem für Werdohler und für alle interessant sein, die einmal in Werdohl gelebt oder gearbeitet haben“, glaubt der HGV-Vorsitzende Heiner Burkhardt. Er rechne aber auch mit Besuchern aus den Nachbarstädten. „Und wir versprechen uns auch noch einiges von den begleitenden Veranstaltungen“, sagte Burkhardt.

HGV und KKF erwarten für Ausstellung, Begleitband und Vorträge Kosten in Höhe von rund 15 000 Euro. Finanziert werden soll das Projekt – wie auch schon die Ausstellung zur Werdohler Industriegeschichte vor zwei Jahren – mit Mitteln aus dem EU-Strukturförderprogramm Leader. 65 Prozent könnten aus dieser Quelle gedeckt werden, wenn der Zuschussantrag Erfolg hat. Dann blieben noch rund 5000 Euro, die die beiden Vereine aus Eigenmitteln und Spenden aufbringen müssten.

Die Ausstellung „Werdohler Köpfe“ findet vom 20. September bis 11 Oktober im Kleinen Kulturforum im Bahnhof statt. Sie wird an wöchentlich drei Tagen geöffnet sein: donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 18 bis 20 Uhr und sonntags von 14 bis 16 Uhr.

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