Ausflug in die Vergangenheit des Versetals

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Heiner Burkhardt, Udo Böhme vom Heimat- und Geschichtsverein sowie Heinz-Werner Turk, der die Fotos für die Ausstellung zur Verfügung stellt, machten sich vor Ort ein Bild davon, ob und wie sich das Versetal verändert hat.

Werdohl - Der Heimat- und Geschichtsverein Werdohl (HGV) plant für die Zeit vom 26. November bis 17. Dezember eine Ausstellung mit alten Fotos und Postkarten aus dem Versetal. Großen Anteil daran hat der ehemalige Werdohler Heinz-Werner Turk.

„Wir haben Heinz-Werner Turk einmal auf interessante Postkarten oder Fotos aus dem Versetal angesprochen“, schilderte Heiner Burkhard, der Vorsitzende des HGV, wie die Idee zur Ausstellung entstanden ist.

Bei Turk stieß er damit wohl auf offenen Ohren, denn der Neuenrader, der im Versetal aufgewachsen ist und sich seiner alten Heimat noch immer verbunden fühlt, überließ dem HGV eine CD mit einem reichen Bilderfundus. „200 bis 300“ sind es nach Turks Worten.

100 Fotos ausgewählt

„Das haben wir zum Anlass genommen, daraus eine Ausstellung zusammenzustellen“, berichtete Burkhardt weiter. Etwa 100 Fotos hat der HGV zusammen mit Turk ausgesucht, um sie nun im Stadtmuseum der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Auf sechs Stellwänden sollen die fotografischen Dokumente aus vergangenen Zeiten gezeigt werden, aufgeteilt nach den verschiedenen Orten entlang der Verse, die sich von Fischersverse bis Versevörde durch das Werdohler Stadtgebiet schlängelt, um dann in die Lenne zu münden.

Die Fotos zeigen, wie es früher links und rechts des Flussufers in der Borbecke oder in Bärenstein, in Rotenhohl oder Altenmühle, in der Deitenbecke, in Kleinhammer und in der Osmecke, vor allem aber im zentralen Ort Eveking ausgesehen hat. „Dazu zeigen wir jeweils Kartenausschnitte, damit man sich besser orientieren kann“, erklärte Burkhardt.

Fehler aufgedeckt

Heinz-Werner Turk möchte die Fotoausstellung aber auch noch um andere Zeitdokumente ergänzen. „Ich werde noch einige Festbücher und Chroniken von Versetaler Vereinen auslegen“, stellte er die Möglichkeit eines umfassenden Ausflugs in die Vergangenheit dieses Teils von Werdohl in Aussicht.

Doch wie kommt man an eine so große Sammlung von historischen Fotos? „Wenn man sich dafür interessiert, bekommt man viel zugesteckt“, sagt Turk, dankbar dafür, dass die Bevölkerung sein Hobby unterstützt. Auch in einer Foto-Datenbank des Märkischen Kreises habe er viel gestöbert – und dabei auch einige Fehler aufgedeckt, bemerkt er schmunzelnd.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 26. November, um 11.30 Uhr im Stadtmuseum im Werdohler Bahnhof.

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