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Haushalt für 2022: Einbringung verzögert sich weiter

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Von: Volker Heyn

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Wie der Werdohler Haushaltsplan für 2022 aussieht, ist weiterhin nicht bekannt. Die Einbringung verzögert sich.
Wie der Werdohler Haushaltsplan für 2022 aussieht, ist weiterhin nicht bekannt. Die Einbringung verzögert sich. © Daniel Reinhardt

Das Jahr 2022 hat längst begonnen. Dennoch kann Werdohls Kämmerin Vanessa Kunze-Haarmann derzeit keinen Termin nennen, an dem der Haushaltsplanentwurf für 2022 eingebracht werden könnte.

Ende vergangenen Jahres hieß es zwar aus dem Werdohler Rathaus, „irgendwann im Februar“ könne man den Haushalt einbringen, doch darauf wollte sich die Kämmerin schon damals nicht genau festlegen lassen. Termine mit den Fraktionen zur Beratung von Teilen des Haushalts waren zwar schon vereinbart, sind aber wieder gestrichen worden. Die Termine mit den Fraktionen sollen jetzt erst ausgemacht werden, wenn das Gesamtdokument des Haushalts fertig sei.

Sie habe keine andere Wahl, als die Arbeiten am Haushalt im Hause abzuwarten. Die Corona-Situation und die Beseitigung der Hochwasserschäden mussten und müssen in den Haushalt eingearbeitet werden. Dazu habe man die Schäden natürlich erst einmal ermitteln beziehungsweise schätzen müssen. Um einigermaßen genau zu sein, habe man weitere Untersuchungen vornehmen müssen. Das brauche bei der ohnehin stark angespannten Personalsituation im Rathaus und speziell in der Kämmerei seine Zeit.

Einbringung könnte auch online erfolgen

Reguläre Ratssitzungen sind für den 21. Februar und den 21. März angesetzt. Unabhängig davon sei die Einbringung nicht zwingend in einer Ratssitzung und auch nicht in Präsenz erforderlich, so Kunze-Haarmann auf Nachfrage. Einige Kommunen hatten im Vorjahr aufgrund der Coronasituation Haushalte online eingebracht. Beratungen müssten dann in den Fraktionen, im Hauptausschuss und Rat erfolgen. Alle Termine seien aber noch nicht festgesetzt, gegebenenfalls könne auch noch eine zusätzliche Sitzung stattfinden, die aber auch noch nicht geplant sei.

Die Zusammenstellung des 900 Seiten starken Dokuments erfordere einen erheblichen Aufwand, der zeitlich nicht abzusehen sei, so Kunze-Haarmann.

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