Hausabbruch ausgeschrieben

Das Gebäude soll noch in diesem Jahr abgerissen werden. ▪ Fraune

WERDOHL ▪ Der Abbruch des Gebäudes Hauptstraße 59 steht bevor. Die Stadt hat jetzt die Arbeiten ausgeschrieben. Ebenfalls enthalten in den zu erledigenden Aufgaben ist eine Umgestaltung des Flussverlaufs der Verse. Zuletzt stand noch der Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung für die Maßnahme aus, der nun vorliegt. 90 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 140 000 Euro werden damit übernommen.

Das seit längerem verbarrikadierte Gebäude vor dem neuen Feuerwehrgerätehaus in Eveking ist in die Jahre gekommen. Der frühere Haltepunkt der Schnurre und die später dann als Zweigstelle der Sparkasse genutzte Immobilie ist nach Ansicht der Verantwortlichen nicht mehr erhaltenswert. Das heißt in Zahlen ausgedrückt: 400 Quadratmeter Baugelände gilt es abzuräumen und das Räumgut zu entsorgen.

Es müssen die zwei Gebäude, 138 Meter Abwasserkanal und 60 Meter Uferstützmauer abgebrochen und entsorgt werden. Acht Wurzelstöcke gilt es zu roden, 310 Kubikmeter zu lösen und ebenfalls zu entsorgen.

Neu geschaffen wird das Flussbett: Hierzu werden 270 Tonnen Wasserbausteine, 90 Tonnen Mineralgemisch und 28 Tonnen Gruben- oder Steinsand eingebaut. 75 Meter Stabgitterzaun und 230 Quadratmeter Oberboden finden Verwendung. Auch das Bushaltehäuschen wird erneuert.

Mit der Gesamtmaßnahme einher gehen soll eine gewisse Renaturierung der Verse. Das Flussbett kann aufgeweitet werden. Für die Renaturierung des Flusses gibt es bekanntlich einen langfristig angelegten Zeitplan, der bis ins Jahr 2015 datiert. Bis dann sollen insgesamt vier Wehranlagen und vier weitere so genannte Abstürze entfernt werden. Ziel ist die naturnahe Entwicklung von Fließgewässern.

In der jetzt laufenden Ausschreibungsphase enthalten ist auch der Hausanschluss des Gebäudes Hauptstraße 67. Hier sind zu erledigen: 18 Meter Bauzaun, 45 Kubikmeter Bodenaushub für Rohrgräben, zwölf Meter wasserführende Kanäle aufnehmen, 75 Quadratmeter Graben- beziehungsweise Baugrubenwände verbauen, zwei Schachtbauwerke und 18 Meter Anschlussleitung.

Bedingung ist, dass beide Maßnahmen von einem Unternehmer erledigt werden muss, obwohl es sich einmal um einen Auftrag der Stadt und im zweiten Fall um einen der Stadtwerke handelt.

Der Zeitplan für den Abriss, die Entsorgung und die neue Profilierung des Flussbettes steht ebenfalls. Sofort nach der Auftragsvergabe soll gestartet werden. 35 Werktage wird dem Bauunternehmen Zeit gegeben, um alles abzuarbeiten. ▪ Marco Fraune

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