Harald Jüngst und „Sheevon“ laden ein

Harald Jüngst zieht die Zuhörer durch seine mitreißende Erzählweise in seinen Bann.

WERDOHL ▪ Seine Lesungen sind wahre Ereignisse – Harald Jüngst trägt nicht nur vor, sondern erweckt seine Personen zum Leben. Seine Auftritte sind voll gepackt mit Mimik und Gestik.

„Frisch von der Leber weg” wird Jüngst teils humorvoll oder satirisch, bisweilen nachdenklich im Kleinen Kulturforum am Samstag, 11. September, 19 Uhr erzählen. Mit typisch irischer Musik verbunden wird das Zuhören zum Genuss.

Wer die kleine Einleitung über den typischen Iren mit seiner grünen Insel hört, würde am liebsten zu einem Glas Guinness greifen. Unter anderem erzählt Jüngst eine Geschichte über „Das Loch in der Wand” – ein irischer EC-Kartenautomat wird darin zum Karten fressenden Monster. Wie eine Fährüberfahrt bei Windstärke 10 dennoch einen lustigen Verlauf nehmen kann, schildert Jüngst in „Wellenschaukel”. Es folgt „Per Anhalter in den Aberglauben”. Nicht nur der Glaube, auch der Aberglaube prägt die grüne Insel.

Reichlich kuriose Beispiele bietet Jüngst in dieser Episode seinen Zuhörern. „SEHreise” heißt eine weitere Geschichte, denn die schönste Gegend Irlands sieht man von der schlechtesten Straße aus. Mittagsschlaf haltende Schafe auf diesen Wegen können die Weiterfahrt schon mal boykottieren.

In der letzten Geschichte „Der Tiger mit dem grünen Fell” berichtet der Autor über eine Busfahrt im Leyland Tiger. Der 70-jährige Fahrer stellt sich darin auch als Seelentröster, Priester, Sanitäter, Mechaniker, Musiker, Polizist, Kuppler und Entertainer heraus.

Abgerundet wird das Programm von den Klängen der Irish-Folk-Band „Sheevon”.

Einlass zu „Grünes Herzbeben“, einer Veranstaltung des Kleinen Kulturforums, ist um 18.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Optik Jung an der Freiheitstraße 13 zum Preis von sechs Euro.

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