Hangsicherung: Behinderungen auf B 236 von kurzer Dauer

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Der schon längere Zeit gesperrte Fußweg zwischen Plettenberger und Neuenrader Straße soll im Zuge der Hangsicherungsarbeiten jetzt endgültig geschlossen werden.

Werdohl - Seit Mittwoch müssen Autofahrer auf der B 236 zwischen VDM und dem Kettling wieder mit Behinderungen und Staus rechnen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW lässt dort Reparatur- und Sicherungsarbeiten durchführen.

Der Verkehr wird derzeit über eine Baustellenampel geregelt, zu Stoßzeiten staut sich der Verkehr. Ursache der Verkehrsbehinderungen waren zumindest am Mittwoch Arbeiten, die ein Bauunternehmen an den Straßeneinläufen entlang der Plettenberger Straße durchführt. 

Dort müssen einige Gullys ausgetauscht werden. Die weitaus aufwändigere Maßnahme kommt aber erst noch: Im Bereich des schon längere Zeit gesperrten Fußweges, der von der Plettenberger Straße neben der früheren Gaststätte Brinker entlang hinauf zur Neuenrader Straße führt, müsse eine Felsnase mit einem Fangnetz gesichert werden, teilte Michael Overmeyer, Pressesprecher von Straßen.NRW mit. 

Fußweg wird dauerhaft gesperrt

Zusätzlich werde dort ein Fangzaun errichtet. Der schon ziemlich zugewachsene ehemalige Fußweg werde schließlich dauerhaft gesperrt. Weitere Sicherungmaßnahmen würden an der Plettenberger Straße im Bereich der Bushaltestelle gegenüber der Vorthbrücke durchgeführt, teilte Overmeyer mit.

Mit der viel umfangreicheren Sanierung der Hangbrücke Neuenrader Straße, die der Landesbetrieb erst nach 2018 in Angriff nehmen will, hätten all diese Maßnahmen nichts zu tun, erklärte Overmeyer auf Nachfrage. Vielmehr handele es sich bei den jetzt durchzuführenden Arbeiten um regelmäßig notwendige Sicherungsmaßnahmen. 

Mit Steinschlag ist zu rechnen

Bei Routinekontrollen sei aufgefallen, dass in diesem Bereich entlang der B 236 mit Steinschlag gerechnet werden müsse. Die gute Nachricht für Autofahrer: Nach Abschluss der Reparaturarbeiten an den Straßeneinläufen kann die Baustellenampel sehr wahrscheinlich wieder abgebaut werden. 

Während der Hangsicherungsarbeiten, die etwa zwei Wochen dauern sollen, könne auf eine solche Ampel verzichtet werden, erklärte Overmeyer.

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