Hangsanierung zieht sich auf unbestimmte Zeit

Im Versetal im Bereich Eveking neigen sich die Arbeiten der Hangsicherung dem Ende zu. Hier werden die letzten Netze aufgezogen, in spätestens vier Wochen ist das erledigt.

WERDOHL ▪ Die Millionen teuren Hangsanierungsmaßnahmen an der Verse neigen sich dem Abschluss zu, an der B 236 ist allerdings noch kein Ende in Sicht.

Einen Überblick über die seit Monaten andauernden Arbeiten an den steilen Hängen an Lenne und Verse über den Bundesstraßen 236 und 229 musste sich gestern Michael Overmeyer von StraßenNRW auch erstmal verschaffen. Die in jeder Hinsicht umfangreichen Arbeiten sind allesamt federführend an die Bergbaufirma Feldhaus vergeben worden.

Generell wird zu Beginn eines neuen Bauabschnittes nicht mitgeteilt, wie lange die Maßnahme wohl dauern wird. So zum Beispiel bei dem Felsrutsch aus dem vergangenen Winter kurz hinter der Werdohler Stadtgrenze vor Teindeln. Da müssen in einem Baufeld von 192 Metern Länge noch mehrere Tonnen Fels abgetragen werden, bevor die eigentlichen Sicherungseinrichtungen angebracht werden können. „Absolut keine Zeitangabe“ will Michael Overmeyer machen, niemand könne wissen, wie viel loses Gestein abgeschlagen werden müsse und was sich unter der Oberfläche verberge. Das davor Richtung Bauckloh liegende, ebenfalls 192 Meter lange Baufeld ist hingegen so gut wie abgeschlossen. Hier fehlen noch einige Netze, die Pfeiler stehen allesamt. Die Baustelle wandert anschließend weiter Richtung Plettenberg.

In maximal vier Wochen ist die Hangbaustelle im Versetal im Bereich des Gewerbeparks abgeschlossen, hier fehlen auch nur noch ein paar Netze.

Ebenfalls noch vier Wochen dauern soll die Sanierungsmaßnahme zwischen der Höllmecke und dem Ortseingang Werdohl. Aber: Nach der Fertigstellung wandert die Baustelle hinter die Höllmecke Richtung Altena. Zwar sind dann nur noch etwa 100 Meter zu sanieren, doch auch hier gibt es seitens StraßenNRW keine zeitliche Angabe.

Volker Heyn

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