Hangbrücke: Sanierung mit Vollsperrung erst in 2016

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Es sieht nur so aus, als ob die Hangbrücke (links) auf Sand gebaut wäre. Sanierungsbedarf besteht dennoch.

Werdohl - Das große Drama der Vollsperrung der B 229 hoch nach Neuenrade wird wohl erst im kommenden Jahr und dann in den Sommerferien auf die Verkehrsteilnehmer zukommen. Das bestätigte jetzt StraßenNRW-Sprecher Michael Overmeyer auf Nachfrage.

Auch in diesem Jahr werden auf der Straße über der maroden Hangbrücke Arbeiten vorgenommen, die eine halbseitige Sperrung erfordern. Das und Ampelregelegungen sind die Autofahrer schon seit einiger Zeit gewohnt, im vergangenen Jahr wurden dort in Vorbereitung auf die Sanierung Gasleitungen und Gasübergabestationen aus dem Kreuzungsbereich heraus in besser zugängliche Bereiche verlegt.

In diesem Jahr sei die Stadt Werdohl an der Reihe, aus dem Straßenkörper heraus Versorgungsleitungen zu verlegen. Unter anderem ginge es um die Kanäle, also die Entwässerungsbauten. Einen genauen Termin der Arbeiten an der Straße konnte Overmeyer noch nicht nennen.

Die Vollsperrung zur Sanierung der Hangbrücke während der Sommerferien 2016 ist unvermeidbar, weil mit ganz großem Gerät gearbeitet werden muss. In den Straßenkörper müssen Bohrfelder eingebracht werden, das geschieht durch einen riesigen Bagger, der die gesamte Straßenbreite in Anspruch nehmen wird.

Im Oktober vergangenen Jahres wurden Suchschachtungen und Felssicherungsmaßnahmen am Hang unterhalb der Straße vorgenommen. Seitdem ist der Hang gerodet und man weiß auch näheres über die Beschaffenheit des Brückenunterbaus.

Über den Bau gibt es keine Pläne, so dass der Untergrund erst eingehend untersucht werden musste. Die Straße liegt auf einer Hälfte am Hang auf, zur Talseite ruht die Brücke auf Stützen.

Von dem Plan, gleichzeitig mit der Hangbrückensanierung auch die Kreuzung zur B236 in einen Kreisverkehr umzubauen, ist man erstmal abgerückt. Dazu müssten bei VDM Metals entsprechende Entscheidungen getroffen werden.

Von Volker Heyn

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