Politik gibt grünes Licht

Handyparken in Werdohl bald möglich

+

Werdohl – Der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung hat am Dienstagabend einer Einführung des sogenannten Handyparkens in Werdohl einstimmig zugestimmt.

Beim Handyparken können Autofahrer ihre Parkgebühren über eine auf ihrem Smartphone installierte App bezahlen; Parkscheine werden damit überflüssig. 

Die SPD-Fraktion hatte sich für eine Entscheidung noch Bedenkzeit erbeten, nachdem die Verwaltung das System im Dezember vorgestellt hatte. Jetzt stimmten die Sozialdemokraten zu. „Das Handyparken wird in anderen Städten positiv gesehen, auch wenn es teilweise zu erhöhten Kosten führt“, sagte der Ausschussvorsitzende Jürgen Henke (SPD). Datenschutzrechtliche Bedenken seien inzwischen ausgeräumt, deshalb werde sich seine Fraktion „dem Fortschritt nicht verschließen“. 

Umsetzung nicht vor Mai oder Juni

Die Umsetzung des Vorhabens wird nun noch einige Zeit dauern, zumal auch Hauptausschuss und Rat noch zustimmen müssen. Starten könnte das Handyparken nach Einschätzung der Verwaltung im Mai oder Juni. Den klassischen Parkschein aus dem Automaten soll es aber weiterhin geben

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare