Gebühren digital zahlen

Handyparken startet in Werdohl am 1. Juni

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Per Smartphone können Autofahrer ab Juni im Innenstadtbereich ihre Parkgebühren digital über eine App bezahlen. Die Parkautomaten bleiben allerdings in Betrieb.

Werdohl – Autofahrer können in Werdohl im Innenstadtbereich ihre Parkgebühren ab Juni digital zahlen. Bereits zum kommenden Montag führt die Stadt das Handyparken ein.

Autofahrer erhalten damit die Möglichkeit, ihre innerhalb des bewirtschafteten Parkraums fälligen Parkgebühren bargeldlos über eine spezielle Smartphone-App zu bezahlen. Parkscheine werden damit überflüssig, allerdings sollen sie weiterhin als Alternative zum Handyparken angeboten werden. 

Der Stadtrat als letzte politische Instanz hatte sich im März einstimmig für die Einführung des Handyparkens ausgesprochen, jetzt hat die Verwaltung die Vorarbeiten erledigt. 

Stadt kooperiert mit "Smartparking"

So kooperiert die Stadt mit „Smartparking“, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. „Als Handyparken-Anbieter stehen ,EasyPark’, ,Park now’, ,Park and Joy’, ,moBiLET’, ,Yellowbrick/flowbird’, ,paybyphone’, ,Parkster’ und ,Parco’ zur Auswahl“, teilt Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel mit. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb. „Dort finden sich in den kommenden Tagen Informationen mit den neuen Dienstleistern und Anleitungen für die ersten Schritte zum Handyparken“, so Mentzel. 

Den Parkvorgang startet der Autofahrer per App, Anruf oder auch per SMS. Seine Parkzeit kann er ganz nach Bedarf stoppen oder verlängern. So entfallen Überzahlung und auch Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets. „Für diesen Komfort addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr“, erklärt Mentzel. 

Abgleich mit zentralem Online-System

Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeiter des Ordnungsamts am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System „Smartparking“ abgleichen. Auch in vielen weiteren Städten lassen sich Tickets mit dem Smartphone lösen, zum Beispiel in Hagen, Meschede, Menden, Dortmund, Berlin und Hamburg. 

Die Plattformlösung ist offen für alle Handyparken-Anbieter auf dem deutschen Markt. Damit lässt sie Autofahrern die Freiheit, sich für die Technik zu entscheiden, die ihnen am meisten zusagt.

Weitere Informationen gibt es online unter www.smartparking.de und bei den Handyparken-Anbietern.

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