Ein halbes Jahr Bauzeit: Dauerbaustelle Versetal

Die Baustelle ist eingerichtet, die Fräsarbeiten haben begonnen: Im Versetal wird es eng für Autofahrer.

WERDOHL ▪ Montag hat StraßenNRW die künftige Dauerbaustelle im Versetal zwischen Bärenstein und Versevörde eingerichtet. Das Verkehrs-Drama hat damit seinen Auftakt genommen.

Ein halbes Jahr lang reine Bauzeit – ohne Winterunterbrechung – ist geplant, die Straße wird auf einer Länge von 2,8 Kilometern erneuert. Die Länge der Baustelle beträgt 3,8 Kilometer.

Begonnen wird in zwei Bauabschnitten gleichzeitig, einmal am Schützenplatz in Altenmühle und am Mühlenschlad. Von da aus wird sich Richtung Versevörde vorgearbeitet. Das teilte Wolfgang Overmeyer, Pressesprecher von StraßenNRW mit. Beauftragt ist die Firma Kutsch aus Witten. Es werden die Fahrbahndecke, aber auch wesentliche Teile der Tragschicht und der dazwischen liegenden Bindeschicht ausgetauscht. Die Straßenbaumaßnahme an der B 229 wird mit rund 1,3 Millionen Euro Kosten veranschlagt. Bereits im Vorfeld haben die Stadtwerke zwei Baustellen im Ehrenfeld und kurz hinter dem Mühlenweg eingerichtet, beide werden mit Ampeln gesteuert. Hier müssen auf die Schnelle Abwasserkanäle erneuert werden, einmal auf 140 Metern Länge, an der anderen Stelle ist nur ein Kopfloch mit etwa 6,50 Meter Länge eingerichtet.

Die Hangsicherungsmaßnahme in Eveking wird erst später parallel zur Straßenbaustelle betrieben. Genaueres konnte Overmeyer noch nicht sagen. Mit der Felssicherung könne auf jeden Fall erst zur Zeit der Vegetationsruhe begonnen werden, also frühestens zu Beginn des Winters.

Von Volker Heyn

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