Gute Tropfen über der Lenne genießen

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Die Organisatoren des Brücken-Bürger-Weinfestes. Die weinselige Feier ist inzwischen schon zu Tradition geworden.

WERDOHL ▪ „Das einzige Weinfest im gesamten Märkischen Kreis lockt immer mehr Besucher und Tagestouristen nach Werdohl,“ freut sich Jürgen Hennemann, einer der Organisatoren des Brücken-Bürger-Weinfestes, das für Samstag, 5. Mai, geplant ist.

Nach elf Jahren sei die weinselige Feier im naturnahen Ambiente längst sowas „wie eine kleine Tradition“, betont Hennemann. Das Fest ist aus einer privaten Initiative heraus entstanden. Inzwischen wird es vom Kleinen Kulturforum (KKF) in Kooperation mit der Stadt Werdohl ausgerichtet.

Unterstützung bekommen die Organisatoren von der Woge, die die Holzhütten für das Weinfest auf der historischen Lennebrücke kostenfrei zur Verfügung stellt. Bei der nun zwölften Auflage sollen sogar neue Holzhütten aufgebaut werden.

Apropos neu: Das kulinarische Angebot, für das zum dritten Mal die Werdohler Bäckerei Mähler verantwortlich zeichnet, wird verändert: „Im vergangenen Jahr haben wir 320 von 350 angebotenen Steaks wieder mit nach Hause nehmen müssen“, erläuterte Holger Mähler. Deshalb gebe es in diesem Jahr stattdessen Currywürste.

Unverändert dürfen sich die Besucher des Brücken-Bürger-Weinfestes auf Bratwürste, frisch gebackene Laugenbrezeln und Zwiebelkuchen sowie Käse- und Schinkenplatten freuen. Mähler soll, so der Wunsch der Organisatoren, in diesem Jahr auch mit seinen Speisen über die Brücke gehen – um diese den Gästen anzubieten.

Und selbstredend Wein wird im Angebot sein. Jedes der vier Weingüter, die sich für einen Besuch an der Lenne angemeldet haben, war mindestens einmal zuvor bereits beim Brücken-Bürger-Weinfest vertreten. Trotz erhöhter Standgebühren kämen sie alle immer gerne wieder, verrieten die Organisatoren. In diesem Jahr soll es Weine aus folgenden Anbaugebieten geben: Mosel (Karlfelz), Franken (Jung), Baden-Württemberg (Kochertal) und Pfalz (Wolf).

Für besonderes Flair werde zudem das Maigrün sorgen, mit welchem die Jungschützen des Werdohler Schützenvereins im Vorfeld wieder die Brücke für das Fest schmücken wollen. ▪ Von Michael Koll

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