Herbstversammlung des WSV

Schützenfest in Werdohl wirft wieder Gewinn ab

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Die Mitglieder des Schützenvereins lauschten gespannt den Ausführungen des Geschäftsführers.

Werdohl - Seit langem hat ein Schützenfest des Werdohler Schützenvereins (WSV) wieder einmal einen Gewinn abgeworfen. Ist die Summe, die in die Vereinskasse gespült wurde, auch nicht sonderlich hoch, so freuten sich knapp 80 Schützen über diese Nachricht ihres Geschäftsführers Thomas Reiche am Freitagabend doch sehr. Die Herbstversammlung im Restaurant Vier Jahreszeiten verlief folglich bei bester Stimmung.

Und mit gut anderthalb Stunden war sie auch deutlich kürzer als vorherige Versammlungen. Erstmals war zu Beginn das Protokoll der vorherigen Versammlung nicht verlesen worden. Die Mitglieder erhielten vor dem Beginn der Veranstaltung Einblick in das Protokoll, welches auslag und mit einem Beamer an die Wand projiziert wurde. Im Verlaufe des Abends stimmten sämtliche Anwesende dafür, dieses Verfahren auch in der Satzung für die Zukunft festzuschreiben.

Vorsitzender Andreas Schreiber blickte aber zunächst auf das 187. Schützenfest im Sommer zurück. „Es war einfach ein tolles Fest“, bilanzierte er. „Es gab mehr Höhepunkte als erwartet“, zeigte er sich immer noch begeistert. Stimmung wie auch Bierumsatz seien „gut“ gewesen. Allerdings habe es deutlich mehr Glasbruch gegeben. Das habe zur Folge, dass es ab kommendem Jahr verboten sei, ein Glas mit aus dem Zelt heraus zu nehmen. Außerdem werde das Bier ab dem nächsten Schützenfest 10 Cent mehr kosten.

Bei der Party am Freitagabend spielte die Coverband Radspitz. Obwohl diese bereits mehrfach in Werdohl aufgespielt habe, sei sie für kommendes Jahr bereits wieder gebucht worden. In diesem Jahr sei „das Zelt zu späterer Stunde richtig voll gewesen“. 404 zahlende Gäste seien gezählt worden.

Andreas Schreiber bilanzierte das Schützenfest vom Sommer.

Zum Vergleich: Am Samstag waren es 195. Das kommentierte Schreiber so: „Wir haben 361 Tage im Jahr ohne Schützenfest. Also kommt doch bitte an den vier anderen Tagen noch vermehrt ins Zelt.“ Am Samstag ersetze 2018 Quer-Beat die Band Schlussakkord, die jetzt vier Jahre lang in Werdohl aufgespielt habe.

Sonntags habe es erstmals einen Kindertanz in Werdohl gegeben. Das werde künftig so beibehalten. Am Montag habe das Fest einen harmonischen Abschluss gefunden. Allerdings: „Die Kirmes wird immer unattraktiver“, bemängelte Schreiber.

Wichtig: Wie der WSV 2018 mit der Fußball-WM umgehen will, soll während der Frühjahrsversammlung erörtert werden. Um dies zu entscheiden, wolle der Vorstand noch die Auslosung des Turniers im Dezember abwarten.

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