Impfaktion

Impfung direkt im Fahrzeug

Dr. Atef Roumani-Spree in Aktion:  Auch eine Impfung im Auto war möglich.
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Dr. Atef Roumani-Spree und Dr. Patrik Roumani sind flexibler Mediziner. Sie beteiligten sich sofort an der Sonderimpfaktion, die – auf Initiative des Lüdenscheider Impfzentrums – an der Ditib-Moschee stattfand. Etliche Werdohler nutzten das Angebot. Auch eine Impfung im Auto war möglich.

Werdohl – Gut 60 Werdohler nutzten am Samstag das Impfangebot, welches in den Schulungsräumen neben der Ditib-Moschee an der Freiheitstraße gemacht wurde. Auf Initiative des Lüdenscheider Impfzentrums fand diese Sonderaktion in Kooperation mit Dr. med. Atef Roumani-Spree und Dr. Patrik Roumani jr. statt.


Patrik Roumani berichtete, dass die Werdohler Hausarztpraxis seines Vaters von Volker Schmidt vom Märkischen Kreis, Fachbereich Gesundheit und Soziales, sowie Landrat Marco Voge angesprochen worden sei, ob sie einen solchen Impftermin unterstützen würden. „Wir waren sofort bereit dazu.“

Genügend Impfstoff vorrätig

Vor Ort hätten sie optimale Bedingungen und die erschienenen Impfwilligen könnten gut versorgt werden, erklärte Patrik Roumani, während sein Vater nach draußen ging. Dort wartete Jörg Bisterfeld im Auto. Der derzeit in seiner Mobilität eingeschränkte Mann wartete dort auf den Mediziner, der ihn direkt im Fahrzeug impfte. Derweil verriet Patrik Roumani: „Rund 60 Impfwillige haben sich angemeldet. Doch wir sind auch auf Spontanbesucher eingestellt. Es ist genügend Impfstoff vorrätig – von den Herstellern Johnson & Johnson sowie Biontec. Wir haben eine Reserve mitgebracht, um ausreichend Kapazitäten für alle Fälle parat zu haben.“ Vor der Tür zu den Moschee-Nebenräumen bildete sich auf dem Bürgersteig derweil eine Schlange geduldig Wartender. Schon klärte Patrik Roumani eine nächste Impfwillige über mögliche Neben- sowie Spätfolgen auf. Geduldig nahm er sich viel Zeit, um alle Fragen zu beantworten. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für solche Impfreaktionen? Werden derartige Beschwerden auch wieder abklingen – oder bleiben diese dauerhaft?

Roumani wusste auf all dies Antworten zu geben. Und so machte die Impfwillige schließlich ihren Oberarm frei und der Arzt konnte die Spritze ansetzen. Nach wenigen Augenblicken war alles erledigt, die geimpfte Frau stellte erleichtert fest: „Das tat ja überhaupt nicht weh. Ich hatte mich auf viel mehr Schmerzen eingestellt.“

Vor dem nächsten Pieks verriet Patrik Roumani: „Das Klientel, welches heute in die Moschee kommt, ist bunt gemischt. Sämtliche Altersstufen sind ebenso vertreten wie alle möglichen Nationalitäten.“ Sein Vater wirft ein: „Wir zwei sind beim Impfen nun schon routiniert und ein eingespieltes Team.“ Der junge Mediziner ergänzt dazu: „Wenn wir mit der Aktion jetzt noch einmal mehr Impfstoff unter die Bevölkerung bringen, dann ist das nur sinnvoll.“

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