Realschule schafft auch Grundlagen für Studium

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Leber zum Anfassen: Im Biologie-Raum galt es, die Organe eines Menschen wieder an die richtige Stelle im Körper zu bringen.

Werdohl -  48 Grundschüler nutzten mit ihren Eltern den Samstagvormittag, um sich in der Realschule zu informieren, ob diese Schulform nach den Ferien vielleicht das Richtige für sie sein könnte.

„Girl on Fire“ von Alicia Keys sowie „Survivor“ von Destiny’s Child sang der Schulchor zur Begrüßung. Die Zehntklässler sangen unter der Leitung von Lehrer Thorsten Leppert dreistimmig und machten sicher dem einen oder anderen Noch-Viertklässler Lust darauf, so etwas auch zu lernen. Die Schüler der Realschule stammen ursprünglich aus 15 Nationen verriet Leppert noch.

Dann begrüßte die kommissarische Schulleiterin Ulrike Schulte-Schürholz die Gäste an der Schule, die sich seit 1951 an der Brüderstraße befindet. Sie stellte Ex-Schüler und Eltern momentaner Realschüler vor, die etwaige Fragen beantworteten.

23 Lehrer für 350 Schüler

Auf 350 Schüler kämen an der Realschule 23 Lehrer plus einige Teilzeitkräfte, erläuterte der stellvertretende Schulleiter Michael Stemski. Er betonte die Wichtigkeit der Integrationskraft Gülcan Kiraz. Außerdem hob er hervor, dass die Hälfte aller Abgänger von der Realschule die Berechtigung hätten, ein Abitur zu machen. Manche studierten später sogar.

Auch die Fünft- und Sechstklässler der Streicherklasse sowie die Siebtklässler der Hip-Hop-Tanzgruppe präsentierten sich dann noch in der Aula, bevor Grundschüler und Eltern den Unterricht verschiedener Fächer an der Realschule besuchten. Im Fach Deutsch wurde eine Art Memory entworfen und gespielt, im Technikraum wurde eine Feile selbst gebaut, in der Sporthalle tobten sich die Grundschüler aus und im Biologie-Raum galt es, die Organe eines Menschen richtig zusammen zu setzen – am Modell, versteht sich.

Anmeldetermine an der Realschule sind Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. Februar, jeweils von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr.

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