Grundschüler werden zu Artisten unter der Zirkuskuppel

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Die Clowngruppe sorgte zwischendurch für Späße und setzte damit immer wieder Kontrapunkte zu den Kunststücken der übrigen Artisten.

Werdohl - Davon träumt so manches Kind: Einmal als Artist vor einem großen Publikum auftreten! Der Circus Baldini hat in dieser Woche 360 Werdohler Kindern diesen Traum erfüllt.

Anstelle von Lesen, Schreiben und Rechnen standen für die Mädchen und Jungen der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Werdohl mit den Standorten Königsburg und Kleinhammer in dieser Woche Jonglage, Akrobatik und Tierdressur auf dem Stundenplan. 

Schließlich mussten sie trainieren für ihren Auftritt im Zwei-Mast-Zelt, das am Riesei aufgebaut war. Der Circus Baldini bot ihnen dort die Chance zum großen Auftritt (wir berichteten)

Hier waren die Vierbeiner die Stars, aber auch die mitwirkenden Grundschüler hatten ihren Anteil am Erfolg der Hundedressur.

Am Donnerstag und Freitagnachmittag konnten die kleinen Artisten dann in vier Vorstellungen ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern die neu erworbenen Künste vorführen. Dazu gehörten Pony-Kunststücke und eine Hundedressur, aber auch eine Hula-Hoop-Show, bei der zehn Mädchen in neonfarbenen Netzshirts die Reifen durch die Luft wirbelten und auf den Hüften kreisen ließen. 

Viel trainiert hatten sicherlich auch die zwölf Kinder, die mit Bällen, Ringen und Tellern jonglierten. Einen auf einem Stab kreisenden Teller um den eigenen Körper herumzuführen, gehört sicherlich nicht zum Standardrepertoire eines Zehnjährigen. 

Geschick und Konzentration war gefragt beim Jonglieren mit Tellern, Bällen und Ringen.

Rasant ging es zu bei der Trampolin-Show: Etwa zwei Dutzend Mädchen und Jungen in schwarzer Kleidung und mit knallroten Stirnbändern und Gürteln nutzten das Sprunggerät, um im freien Flug Kunststücke zu vollführen und schließlich auf einer weichen Matte zu landen.

Fotos vom Zirkus-Training

Zirkusprojekt der Grundschulen Königsburg und Kleinhammer

Zwischendurch sorgte eine sechsköpfige Clown-Gruppe immer wieder für Späße rund ums Fotografieren: Einmal wollten sich die Rotnasen partout nicht selbst fotografieren lassen, dann nahmen sie von einigen Zuschauern lustige Fotos auf.

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