Sprecher ist optimistisch

Grüne in Werdohl: Das sind die Pläne des neuen Ortsverbandes

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Volker Oßenberg ist Sprecher des Grünen-Ortsverbands in Werdohl.

Werdohl - Die Grünen wollen in Werdohl fußfassen. Mit diesen Plänen soll es gelingen. 

Werdohl – „Wir haben die Leitplanken für die Kommunalwahl während unseres Meetings am Wochenende gesetzt“, sagt Volker Oßenberg, Sprecher des neu gegründeten Grünen-Ortsverbands in Werdohl. Für die kommende Woche sei ein weiteres Treffen geplant, kündigt er an: „Dann wollen wir noch einmal in die Tiefe gehen, bevor wir der Öffentlichkeit voraussichtlich Anfang Februar unsere Schwerpunktthemen vorstellen.“ Der noch junge Ortsverband – Anfang Dezember hatte die Gründungsversammlung stattgefunden – habe sich einiges vorgenommen. „Wir wollen natürlich wachsen – und werden langsam auch schon etwas größer“, berichtet der Werdohler, dass es durchaus Interessenten gebe, die sich eventuell bei den Grünen einbringen möchten.

Aber: „Werdohl ist keine ,grüne’ Stadt. Es war uns bewusst, dass es hier nicht einfach werden würde“, stellt Oßenberg fest. Dennoch wachse die Zuversicht, dass es der Partei gelingen werde, in dieser Stadt Fuß zu fassen.

Die Werdohler Grünen seien auf jeden Fall weiterhin offen für Themenvorschläge, unterstreicht Oßenberg: „Wir werden deshalb auch keine geschlossene Liste präsentieren, sondern freuen uns auf die Mitarbeit aller Werdohler. Die laden wir auch ausdrücklich zur Themenpräsentation ein.“

Oßenberg war am 3. Dezember zum Sprecher des Ortsverbands gewählt worden. Der Posten der Sprecherin ist bisher vakant, da während der Gründungsversammlung keine Kandidatin zur Verfügung stand. Kassiererin wurde Petra Kosak, Beisitzer Adrian Kosak. In einer Doppelfunktion als Beisitzer und Schriftführer wurde Murat Kaya gewählt.

Inzwischen können die Werdohler Grünen eine eigene Internetpräsenz vorweisen (www.gruene-werdohl.de). Dort heißt es unter anderem zur Gründung des Ortsverbands: „Volker sitzt für die Grünen im Rat der Stadt Werdohl.“ Das ist allerdings nicht ganz richtig: Der 55-jährige Berufsschullehrer, der zunächst für die Werdohler Bürger-Gemeinschaft (WBG) in den Rat gewählt worden war, hat zwar sein persönliches Ratsmandat behalten, da aber die Grünen bei der vergangenen Kommunalwahl in dieser Stadt nicht zur Wahl angetreten sind – wie berichtet, wurde der Ortsverband gerade erst gegründet – kann Oßenberg die Partei auch (noch) nicht im Rat vertreten.

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