Thomas Janikowski tritt aus der WBG aus

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Noch im Oktober 2013 wurde Thomas Janikowski zum zweiten Vorsitzenden der WBG gewählt.

WERDOHL - Der Begründer der Werdohler Bürger-Gemeinschaft WBG, Thomas Janikowski, ist aus der WBG ausgetreten. Sein Ratsmandat will er nur noch bis zur Kommunalwahl im Mai als Parteiloser behalten. Danach will er sich aus der Politik zurückziehen.

Von Volker Heyn

In einer persönlichen Stellungnahme schilderte er gegenüber unserer Zeitung seinen Schritt. Er kritisiert darin die WBG: „In den vergangenen drei Jahren hat die WBG sich in erster Linie mit sich selbst und ihren eigenen Problemen befasst. Wichtige kommunalpolitische Themen blieben hierdurch auf der Strecke oder es wurden Fehlentscheidungen getroffen. Die Grundpfeiler des WBG-Programms wie Bürgernähe und Transparenz wurden nicht mehr mit Leben gefüllt. Dies blieb den Werdohler Bürgerinnen und Bürgern nicht verborgen und hat dem Ansehen der WBG sehr geschadet.“ Zu sich selbst sagt er: „Meine Person hat stets polarisierend gewirkt. Viele meiner öffentlich gemachten Äußerungen wurden falsch interpretiert, meine lange Fehlzeit auf Grund einer schweren Erkrankung lieferte dem politischen Gegner eine weitere Angriffsfläche. Um den gegnerischen Parteien im Wahlkampf diese Angriffsfläche zu nehmen, habe ich mich zum Wohle der WBG entschlossen, bei der Kommunalwahl im kommenden Mai nicht mehr als Kandidat zur Verfügung zu stehen und auch aus der WBG auszutreten.“ Und als Nachsatz: „Dieser Schritt fällt mir nach zehnjähriger aktiver Mitgliedschaft in der WBG, deren Begründer ich bin, nicht leicht. Ich wünsche der WBG und ihren Mitgliedern auf ihrem weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute.“

Janikowski war im März 2011 nach seiner umstrittenen NPD-Äußerung als Vorsitzender zurückgetreten und hatte auch seine Ämter in der Fraktion niedergelegt. Nach 15-monatiger Krankheit wählte ihn die WBG im Oktober 2013 zum zweiten Vorsitzenden.

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